„Kei­ner hält sich an Tem­po 30“

Kleine Zeitung Steiermark - - GRAZ -

Gleich meh­re­re Grün­de führt Pe­tra Lack­ner-Haas an, war­um der Ab­schnitt in der Ulm­gas­se von der Ra­ben­gas­se bis zur Kärnt­ner­stra­ße ge­fähr­lich ist. „Ers­tens fehlt bei­na­he durch­wegs ein Geh­weg. Zwei­tens gilt zwar das Tem­po­li­mit 30, an das hält sich al­ler­dings kaum je­mand. Und drit­tens wu­chern die Sträu­cher am Stra­ßen­rand, so­dass die Sicht der Au­to­fah­rer mas­siv ein­ge­schränkt wird und die Kin­der dar­in bei­na­he ver­schwin­den.“

Das sei grund­sätz­lich ge­fähr­lich, aber die na­he ge­le­ge­ne Volks­schu­le macht das Gan­ze noch ri­si­ko­rei­cher. Den Wunsch der Fa­mi­lie Lack­ner-Haas nach Ent­schleu­ni­gungs­hür­den wird man sei­tens der Stadt nicht er­fül­len, aber: Ge­schwin­dig­keits­mes­sun­gen wur­den nun ver­an­lasst. Auch die „stö­ren­den Sträu­cher“sei­en „in jüngs­ter Zeit ge­schnit­ten“wor­den.

Bei der Sa­che mit dem durch­ge­hen­den Geh­weg spießt es sich al­ler­dings: Das wä­re grund­sätz­lich mög­lich, heißt es vom Stra­ßen­amt, aber da­zu bräuch­te man mehr Platz. Das heißt: Die Stadt müss­te Grund­stücks­tei­le von An­rai­nern ab­kau­fen. Und da gilt das­sel­be wie für den Neufeldweg (sie­he rechts): Das ist ei­ne Fra­ge, ob die Ei­gen­tü­mer ver­kau­fen wol­len, und wenn ja, ob die Stadt zah­len kann.

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