US-No­ten­bank

Die US-Wirt­schaft brummt, trotz­dem hält die US-No­ten­bank den Kri­sen­mo­dus auf­recht und ver­weist auf glo­ba­le Un­si­cher­hei­ten. Die­ser Pes­si­mis­mus lässt die Bör­sen zit­tern.

Kleine Zeitung Steiermark - - | WIRTSCHAFT -

Jetzt ist schon wie­der nichts pas­siert – die US-No­ten­bank hat, wie be­rich­tet, die Leit­zin­sen nicht er­höht und bei de fac­to null Pro­zent be­las­sen. Die Null­zins­po­li­tik, die 2008 kri­sen­be­dingt ein­ge­lei­tet wur­de, wird al­so vor­erst fort­ge­setzt. Das hat aber nicht zur Er­leich­te­rung an den Ak­ti­en­märk­ten ge­führt, son­dern zu gro­ßer Ve­r­un­si­che­rung. Die Kur­se rutsch­ten ges­tern auf brei­ter Front nach un­ten.

In Wi­en rutsch­te der Leit­in­dex ATX um fast 2,2 Pro­zent nach un­ten. Der DAX in Frankfurt ge­riet noch stär­ker un­ter Druck und lag über wei­te Stre­cken des Han­dels­ta­ges gut drei Pro­zent im Mi­nus, letzt­lich lag der Ver­lust bei 3,16 Pro­zent. Der Eu­ro Sto­xx 50 knick­te um 3,03 Pro­zent ein.

Auf den ers­ten Blick über­rascht das, gera­de die Ak­ti­en­märk­te zäh­len zu den Pro­fi­teu­ren des bil­li­gen Gel­des, weil da­durch an­de­re An­la­ge­for­men auf­grund der nied­ri­gen

Die Er­klä­rung von Fed-Che­fin Yel­len Zin­sen un­at­trak­ti­ver für In­ves­to­ren sind. Doch die Be­grün­dung von US-No­ten­bank­che­fin Ja­net Yel­len führt nun zu „Kon­junk­tur­pes­si­mis­mus“, wie von zahl­rei­chen Ana­lys­ten zu hö­ren ist.

Yel­len hat­te ins­be­son­de­re die Un­si­cher­hei­ten in Chi­na und die da­mit ein­her­ge­hen­den Schwan­kun­gen auf den Fi­nanz­märk­ten so­wie die kon­junk­tu­rel­len Pro­ble­me

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