Jetzt si­ckern die Flücht­lin­ge in

In Bad Rad­kers­burg lie­ßen sich 350 Flücht­lin­ge auf der Grenz­brü­cke von der Po­li­zei nicht stop­pen. In­nen­mi­nis­te­rin Jo­han­na Mikl-Leitner er­in­nert Kroa­ti­en und Slo­we­ni­en an die Pflicht zu kon­trol­lie­ren.

Kleine Zeitung Steiermark - - | POLITIK - THO­MAS WIE­SER, WAL­TER SCHMID­BAU­ER, BERND HE­CKE

Oh­ne gül­ti­ge Pa­pie­re ist kei­ne Ein­rei­se nach Ös­ter­reich mög­lich“, woll­ten die Po­li­zis­ten in Bad Rad­kers­burg ges­tern am Abend den Fuß­marsch von 350 Flücht­lin­gen aus Slo­we­ni­en in die Stei­er­mark auf der Grenz­brü­cke stop­pen. Ver­geb­lich. Auch wenn der Vi­ze-Po­li­zei­di­rek­tor Man­fred Ko­me­ri­cky be­tont, „wir ha­ben kei­ne of­fe­nen Gren­zen, wir kon­trol­lie­ren und re­gis­trie­ren die Men­schen“; die­se 350 Flücht­lin­ge über­quer­ten die Gren­ze letzt­lich un­ge­hin­dert. Ko­me­ri­cky: „Wir kön­nen ja nicht mit Waf­fen­ge­walt ge­gen Kin­der und Fa­mi­li­en vor­ge­hen.“

In der Nacht auf ges­tern hat­ten die ers­ten Flücht­lin­ge auf der Rou­te über Kroa­ti­en und Slo­we­ni­en al­so die Stei­er­mark er­reicht. Seit ges­tern si­ckern sie ins Land – auf den Stra­ßen, über die Grenz­über­gän­ge. Zu Dut­zen­den in Lan­gegg, 350 wa­ren es in Bad

Asyl­wer­ber hal­fen beim Über­set­zen

Über die Brü­cke. Nur kurz konn­te die Exe­ku­ti­ve ges­tern an­kom­men­de Flücht­lin­ge

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