Wie­ner Ver­hält­nis­se: Kön­nen wir bei der „Klei­nen Zei­tung“Zuflucht fin­den?

Kleine Zeitung Steiermark - - LESER - . . . DER CHEF­RE­DAK­TEUR ANT­WOR­TET Ju­dith Bea­ta

Wir be­fin­den uns auf Ur­laub in der schö­nen Stei­er­mark. Beim Le­sen Ih­rer Zei­tung fand ich es er­freu­lich, ein­mal nicht die ge­kauf­te Mei­nung der Wie­ner Zei­tun­gen zu le­sen. Dem mäch­ti­gen Herrn Häupl, schon in­fi­ziert vom Cäsa­ren­wahn, kriecht man, wo es geht, hin­ein. Den schwa­chen Kanz­ler, sein Werk, ha­ben wir als läs­ti­gen Bei­fang. Der Wahn der EU, von bei­den wil­ligst voll­zo­gen. Die­se rea­li­täts­frem­den, nie in ei­nem Brot­er­werb ge­stan­de­nen Men­schen wer­den, wenn es bald zu En­de geht mit Eu­ro­pa, sich im rech­ten Mo­ment schön ab­set­zen. Ei­ne be­sorg­te Ös­ter­rei­che­rin, die ihr Land liebt und Angst vor der Zu­kunft hat. Lie­be Frau Bea­ta! Schön, dass Sie im stei­ri­schen Nach­som­mer Er­ho­lung fin­den, Er­ho­lung auch vom un­ter­ir­di­schen Zei­tungs­markt in Wi­en. Ihr Lob be­stä­tigt und er­mu­tigt uns in un­se­rem An­spruch: Wir füh­ren in Wi­en ei­ne ei­ge­ne Re­dak­ti­on, die zum Ziel hat, das, was man die Wie­ner Ver­hält­nis­se nennt, aus Nicht-Wie­ner-Per­spek­ti­ve zu be­schrei­ben. Zu den Ver­hält­nis­sen ge­hört als Miss­stand die mil­lio­nen­schwe­re Ali­men­tie­rung des Bou­le­vards durch Re­gie­rung und Stadt Wi­en in Form von In­se­ra­ten. Der Tausch­han­del fußt auf ei­ner schlich­ten For­mel: Cash ge­gen Wohl­ver­hal­ten. Wenn es ganz schlimm wird: Auf dem Ta­blet und der App fin­den Sie uns. Wir freu­en uns, wenn wir Ihr Exil sein dür­fen. Ihr Chef­re­dak­teur Hu­bert Pat­te­rer Fra­gen, An­re­gun­gen, Kri­tik oder Lob zur Klei­nen Zei­tung an: Klei­ne Zei­tung Chef­re­dak­ti­on. Ga­dol­la­platz 1, 8010 Graz. E- Mail: re­dak­ti­on@ klei­ne­zei­tung. at

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