20.000 ka­men am Wo­che­n­en­de

Ni­ckels­dorf wei­ter­hin am stärks­ten be­trof­fen.

Kleine Zeitung Steiermark - - POLITIK -

WI­EN. Ni­ckels­dorf war am Wo­che­n­en­de er­neut Hots­pot für die Flücht­lings­hil­fe. Wäh­rend am Sams­tag laut In­nen­mi­nis­te­ri­um 5000 Flücht­lin­ge über den bur­gen­län­di­schen Grenz­ort aus Un­garn ka­men, wur­den am Sonn­tag 10.000 Men­schen er­war­tet. Bis Mit­tag wa­ren be­reits 7000 Schutz­su­chen­de in Ni­ckels­dorf ein­ge­trof­fen, sag­te In­nen­mi­nis­te­ri­ums­spre­cher Alex­an­der Marakovits. Das Mi­nis­te­ri­um rech­ne­te mit ins­ge­samt 20.000 Flücht­lin­gen am Wo­che­n­en­de. Am Sams­tag ka­men über 10.000 Flücht­lin­ge über das Bur­gen­land, 5000 eben über Ni­ckels­dorf, wei­te­re 5000 über Heiligenkreuz. Über Slo­we­ni­en ka­men am Sams­tag mehr als 500 Mi­gran­ten in das süd­li­che Ös­ter­reich. Am Sonn­tag kon­zen­trier­te sich der Zustrom er­neut auf Ni­ckels­dorf, wäh­rend über Heiligenkreuz und die Süd­rou­te we­ni­ger Ein­rei­sen­de ver­zeich­net wur­den. Am Salz­bur­ger Bahn­hof hat sich La­ge da­ge­gen ent­spannt. Am Nach­mit­tag war­te­ten dort 600 Men­schen auf ih­re Wei­ter­rei­se. Auch wenn der­zeit weit­aus mehr Asyl­an­trä­ge – zu­letzt wa­ren es 400 bis 500 täg­lich – als zu nor­ma­len Zei­ten ge­stellt wer­den, ist die Zahl im Ver­gleich zu den Tau­sen­den Flücht­lin­gen, die das Land pas­sie­ren, sehr ge­ring.

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