„Jetzt

Ge­bro­che­ne Knie­schei­be, Lu­xa­ti­on der Schul­ter und noch ei­ni­ge Ver­let­zun­gen mehr: Nach ei­nem Un­fall mit ei­nem Au­to ist die Sai­son von Chris­toph Stras­ser vor­zei­tig be­en­det.

Kleine Zeitung Steiermark - - | STEIRER- SPORT - SANDRA MATHELITSCH

Chris­toph Stras­ser bleibt po­si­tiv. Auch wenn er gera­de nicht viel mehr tun kann, als zu Hau­se zu sit­zen. „Die meis­te Zeit bin ich am Her­um­lie­gen. Auch den PC kann ich nicht wirk­lich be­die­nen“, sagt er.

Was war pas­siert? Stras­ser ab­sol­vier­te ei­ne lo­cke­re Aus­fahrt, war gera­de in Fohns­dorf – je­nem Ort, an dem der Krau­ba­ther 2002 sein ers­tes 24-St­un­den-Ren­nen ge­fah­ren ist – auf der Vor­rang­stra­ße un­ter­wegs, als ein aus der Sei­ten­stra­ße kom­men­der Au­to­fah­rer den Stei­rer über­sah und seit­lich ihn in hin­ein­knall­te. Die Fol­gen sind ei­ne ge­bro­che­ne Knie­schei­be, ein Bän­der­ein­riss in der lin­ken Schul­ter, ei­ne Lu­xa­ti­on, ein Ab­bruch der Ge­lenk­slip­pe und ein Bän­der­riss in der rech­ten Schul­ter.

„Mir geht es gera­de nicht so gut, aber ich ha­be mich da­mit ab­ge­fun­den“, meint der 32-Jäh­ri­ge. „Es hät­te auch schlim­mer aus­ge­hen kön­nen. Es war Glück im Un­glück. Als Renn­rad­fah­rer ist man dem Ri­si­ko im Stra­ßen­ver­kehr aus­ge­setzt. Ich hat­te im Lauf mei­ner Kar­rie­re viel Glück, oft ist es gut ge­gan­gen, jetzt hat­te ich halt mal Pech.“

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