Ei­ni­gung oh­ne Ei­nig­keit

Kleine Zeitung Steiermark - - | THEMA -

dring­li­chen Auf­ga­ben in der Flücht­lings­po­li­tik die Ge­duld.

Das war das ei­ne Re­sul­tat des Tref­fens. Das an­de­re lau­tet: Die fes­te Quo­te ist ge­schei­tert. EUKom­mis­si­ons­chef Je­an-Clau­de Juncker hat­te die­sen Ver­tei­ler­schlüs­sel vor­ge­schla­gen, auf der Ba­sis von Fak­to­ren wie Wirt­schafts­kraft, Be­völ­ke­rungs­zahl und auf­ge­nom­me­nen Asyl­wer­bern soll­ten die Flücht­lin­ge auf die be­tei­lig­ten EUStaa­ten ver­teilt wer­den. Aber die Län­der blo­ckier­ten. Statt fes­ter Quo­te kommt ein frei­wil­li­ges Quo­rum. In der Flücht­lings­po­li­tik heißt es künf­tig: Ihr An­ge­bot, bit­te! Ein An­sin­nen aber wie­sen die EU-Staa­ten zu­rück. Den Vor­stoß, sich durch ei­ne Ab­ga­be von der Auf­nah­me frei­kau­fen zu kön­nen. So­li­da­ri­tät kennt kei­nen Preis.

Aus­nah­me­si­tua­ti­on

„Wir wis­sen, dass wir uns al­le in ei­ner Aus­nah­me­si­tua­ti­on be­fin­den“, sag­te In­nen­mi­nis­te­rin Jo­han­na Mikl-Leitner nach dem Son­der­rat ih­rer EU-Res­sort­kol­le­gen. Al­le woll­ten wie­der zum Nor­mal­zu­stand zu­rück­keh­ren. Ent­schei­dend für die Mi­nis­te­rin ist auch, dass auch dem „Asyl­tou­ris­mus“ein En­de ge­setzt wor­den sei. „Es kommt zu ei­nem Dop­pel­schlag.“Ers­tens zur

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