Was der Be­schluss kon­kret be­deu­tet – ei­ne Ent­las­tung auch für Ös­ter­reich

Kleine Zeitung Steiermark - - | THEMA -

BRÜSSEL. 120.000 Flücht­lin­ge sol­len auf frei­wil­li­ger Ba­sis auf die be­tei­lig­ten EU-Staa­ten ver­teilt wer­den. Ei­ne fes­te Quo­te, wie von Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Je­an-Clau­de Juncker ge­wünscht, wird al­so vor­erst nicht kom­men. Ein Groß­teil der Schutz­su­chen­den, die ver­teilt wer­den, ist in Ita­li­en und Grie- chen­land ge­stran­det. Kon­kret be­deu­te der Be­schluss, dass zu­nächst 66.000 der 120.000 Men­schen ver­teilt wer­den.

Das für die Ver­tei­lung von Flücht­lin­gen aus Un­garn zu­nächst vor­ge­se­he­ne Kon­tin­gent von 54.000 Schutz­su­chen­den kön­ne – nach Ab­leh­nung Un­garns – in­ner­halb ei­nes Jah- res auch von an­de­ren be­trof­fe­nen Län­dern in An­spruch ge­nom­men wer­den. „Al­so auch an­de­re kön­nen da­von pro­fi­tie­ren, nicht nur Grie­chen­land oder Ita­li­en – Län­der, die eben­so be­las­tet sind. Zum Bei­spiel in kur­zer Zeit auch Ös­ter­reich“, sag­te In­nen­mi­nis­te­rin Jo­han­na Mikl-Leitner.

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