Or­bán zu Gast bei CSU-Chef See­ho­fer

Un­garns Pre­mier spricht bei Klau­sur in Bay­ern.

Kleine Zeitung Steiermark - - FLÜCHTLINGSKRISE - I NGO HASEWEND

MÜNCHEN. Der baye­ri­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent und CSU-Chef Horst See­ho­fer wagt den Schul­ter­schluss mit dem un­ga­ri­schen Pre­mier Vik­tor Or­bán. Der Chef der kon­ser­va­ti­ven Par­tei Fi­desz wird bei der Klau­sur­ta­gung der CSU im ober­frän­ki­schen Klos­ter Banz ein brei­tes Fo­rum be­kom­men. Die Klau­sur steht im Zei­chen der Flücht­lings­kri­se und der Fra­ge, wie man den Sy­ri­en-Krieg be­en­den kann. Vor­ge­stellt wer­den soll auch ein ak­tu­el­les Stim­mungs­bild der Be­völ­ke­rung zum The­ma Flucht und Asyl. Die CSU er­war­tet sich von der von ihr selbst in Auf­trag ge­ge­be­nen Um­fra­ge ei­ne Rü­cken­de­ckung für ih­re For­de­run­gen bei der Kri­sen­be­wäl­ti­gung.

Be­reits An­fang Sep­tem­ber hat­te See­ho­fer Or­bán nach Bay­ern ein­ge­la­den. Vom bun­des­po­li­ti­schen Ko­ali­ti­ons­part­ner SPD und der Op­po­si­ti­on kommt schar­fe Kri­tik. Dort wird Or­bán als un­se­li­ger Rechts­po­pu­list oder An­ti-Eu­ro­pä­er be­zeich­net. See­ho­fer ver­tei­digt die Ein­la­dung. Un­garn sei an der EU-Au­ßen­gren­ze und da­her müs­se man mit Or­bán re­den, da­mit man ge­mein­sa­me Lö­sun­gen be­kom­me. Auch In­nen­mi­nis­te­rin Jo­han­na Mikl-Leitner ist ein­ge­la­den – je­doch nicht ge­mein­sam mit Or­bán.

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