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„Tat­ort“-Kom­mis­sar Udo Wacht­veitl ist heu­te Abend als schmie­ri­ger, deut­scher Waf­fen­händ­ler in ei­nem bri­san­ten Thril­ler zu se­hen.

Kleine Zeitung Steiermark - - | TV & MEDIEN -

Mit deut­schen Waf­fen wird in vie­len Kri­sen­ge­bie­ten auf der Welt ge­tö­tet – trotz der an­geb­lich ri­gi­den Ex­port­be­schrän­kun­gen. Auch im bri­san­ten Thril­ler „Meis­ter des To­des“lie­fert ei­ne deut­sche Fir­ma Sturm­ge­weh­re an frag­wür­di­ge Kun­den in Me­xi­ko. Als ein jun­ger Mit­ar­bei­ter mit­er­lebt, wie die Waf­fen sei­nes Un­ter­neh­mens ge­gen un­schul­di­ge Men­schen ein­ge­setzt wer­den, ge­rät er in ei­ne Sinn­kri­se. In Da­ni­el Har­richs Film, der rea­le Be­ge­ben­hei­ten zur Grund­la­ge nimmt, spielt „Tat­ort“-Star Udo Wacht­veitl den schmie­ri­gen Waf­fen­händ­ler Ot­to Lechner.

Herr Wacht­veitl, wie nah ist der Film, in dem es um frag­wür­di­ge Waf­fen­lie­fe­run­gen geht, an der Rea­li­tät? UDO WACHT­VEITL: Ich weiß, dass er sehr nah an der Rea­li­tät ist, weil Re­gis­seur Da­ni­el Har­rich, der am Dreh­buch mit­ge­ar­bei­tet hat, das The­ma sehr genau re­cher­chiert hat. Es bleibt aber ein fik­tio­na­ler Film, und wir mei­nen kei­ne be­stimm­te Waf­fen­fir­ma und kei­ne be­stimm­ten Vor­gän­ge da­mit.

Wo­bei sich die Par­al­le­len zur rea­len Rüs­tungs­schmie­de „Heck­ler & Koch“auf­grund di­ver­ser De­tails schon auf­drän­gen, oder? WACHT­VEITL: Nur so viel: Die Fir­ma im Film heißt HSW und die gibt es mei­nes Wis­sens nicht. Was „Heck­ler & Koch“und den Ver­kauf des Sturm­ge­wehrs G36 nach Me­xi­ko be­trifft, möch­te ich auf die Do­ku­men­ta­ti­on „Töd­li­che Ex­por­te“(ARD, 21.45 Uhr) ver­wei­sen, die im An­schluss an un­se­ren Spiel­film läuft. Da wird es ei­ni­gen Zun­der ge­ben, ich möch­te dem aber nicht vor­grei­fen.

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