Un­auf­halt­sa­mer Wan­del

Me­dien­ta­ge: Re­geln für die di­gi­ta­le Welt ge­for­dert.

Kleine Zeitung Steiermark - - TV & MEDIEN -

WI­EN. Die Di­gi­ta­li­sie­rung al­ler Le­bens­be­rei­che ist un­auf­halt­bar. Die­se An­sicht ver­trat der Fern­seh­ma­na­ger Ger­hard Zei­ler zum Au­f­akt der 22. Ös­ter­rei­chi­schen Me­dien­ta­ge. Wäh­rend die klas­si­schen Me­di­en in­zwi­schen in der di­gi­ta­len Welt an­ge­kom­men sind, ste­he der Wan­del an­de­ren Be­rei­chen erst be­vor, mein­te Me­dien­ta­ge-Haupt­red­ner Zei­ler. Auch die Po­li­tik müss­te in der di­gi­ta­len Welt an­kom­men.

Zu­gleich warn­te Zei­ler vor ne­ga­ti­ven Aspek­ten der Di­gi­ta­li­sie­rung wie Ra­di­ka­li­sie­rung und Het­ze oder dem Ver­lust von Pri­vat­sphä­re. „Auch in der di­gi­ta­len Welt braucht es Re­geln und Ge­set­ze – ge­nau­so wie in der ana­lo­gen Welt. Der we­sent­li­che Un­ter­schied ist nur, dass wir die Durch­set­zung wenn schon nicht glo­bal, dann zu­min­dest eu­ro­pa­weit or­ga­ni­sie­ren müs­sen“, re­fe­rier­te Zei­ler. „Wenn Youtu­be und Face­book auf­grund von ur­he­ber­recht­li­chem Zwang je­des Vi­deo iden­ti­fi­zie­ren kön­nen, dann kön­nen sie auch das Mar­ke­ting von Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen und Hass­pos­tings von Rechts­ra­di­ka­len iden­ti­fi­zie­ren und sper­ren – wenn sie nur wol­len“, so Zei­ler. Pro­gramm­de­tails: www.me­dien­ta­ge.at Haupt­red­ner Ger­hard Zei­ler

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