Plat­zum­bau un­ter neu­en Vor­zei­chen

„Fri­scher Schwung“für Bau­pro­jekt am Andre­as-Ho­fer-Platz: Bau­trä­ger hat neue und pro­mi­nen­te Mit­ei­gen­tü­mer.

Kleine Zeitung Steiermark - - | GRAZ - MICHAEL SARIA

Wenn selbst auf der Home­page des Bau­trä­gers Aco­ton von „Bau­be­ginn: 2014“die Re­de ist, dann passt das zur all­ge­mei­nen Be­find­lich­keit: Geht es um die Neu­ge­stal­tung des Gra­zer Andre­as-Ho­fer-Plat­zes und um den Neu­bau im Zen­trum, pen­deln vie­le zwi­schen Schul­ter­zu­cken und Ab­win­ken. Und das seit knapp zwei Jah­ren.

Nun aber könn­te sich die­ser Um­stand rasch än­dern. Denn die Aco­ton weist seit we­ni­gen Ta­gen ei­ne neue Struk­tur auf – und die fri­schen wie pro­mi­nen­ten Mit­ei­gen­tü­mer las­sen Be­tei­lig­te mehr denn je an das Pro­jekt Neu­bau glau­ben: Es sind der Un­ter­neh­mer Jo­hann Höll­wart und die Gra­zer Im­mo­bi­li­en­fir­ma We­graz.

In­sol­venz der Al­pi­ne

Der mar­kan­te Neu­bau in der Mit­te des Andre­as-Ho­fer-Plat­zes exis­tiert ja schon lan­ge – auf der Com­pu­ter­dar­stel­lung des Ar­chi­tek­ten Tho­mas Pu­cher (sie­he rechts oben). Dass es das Pro­jekt bis­lang kei­nen Zen­ti­me­ter über die Skiz­zen hin­aus ge­schafft hat, lag zum Groß­teil an der In­sol­venz der Al­pi­ne, 50-Pro­zent-Ei­gen­tü­mer der Aco­ton.

Das war 2013. Seit­her lie­gen die Plä­ne auf Eis. Und der Andre­asHo­fer-Platz nach Mei­nung vie­ler ge­wohnt le­thar­gisch ne­ben der Mur.

Ho­hen­berg und Höll­wart

Nun aber wur­de im Fir­men­buch ein neu­es Ka­pi­tel auf­ge­schla­gen: Die Aco­ton Hol­ding Gm­bH – qua­si die Mut­ter der Gra­zer „Aco­ton Bau­trä­ger Ges.m.b.H“– hat neue Ei­gen­tü­mer. Zu den Ge­sell­schaf­tern ge­hört ei­ner­seits Bernd Pöch­eim, der schon län­ger an Bord ist, mit je 20 Pro­zent sind aber ab so­fort auch die We­graz aus der Im­mo­bi­li­en­grup­pe von Rein­hard Ho­hen­berg und Jo­hann Höll­wart mit da­bei. Höll­warts Fir­ma „SFL“mach­te sich ja auch mit Bau­tei­len für das Kunst­haus und die Mur­in­sel ei­nen Na­men.

Gra­zer Heim­vor­teil

Auch wenn es sei­tens der neu­en Fir­men­chefs noch kei­ne Stel­lung­nah­men gibt: Die ge­än­der­ten Vor­zei­chen wer­den zu­min­dest von Be­tei­lig­ten als „fri­scher Schwung“für die Um­bau­plä­ne ge­wer­tet – gera­de an­ge­sichts des Gra­zer Heim­vor­teils.

So in et­wa sieht dies auch Tho­mas Korai­mann, nun­mehr al­lei­ni­ger Ge­schäfts­füh­rer der Gra­zer Aco­ton. Man müs­se den Ei­gen­tü­mern aber den­noch Zeit ge­ben,

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