Fut­ter für die „Foo­dies“

Das „Fisch Fut­ter“-Team mischt die Street-Food-Sze­ne auf. Auch in Graz.

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK - NI­NA MÜL­LER

Spät aber doch ist der in­ter­na­tio­na­le Trend der Street Food Mar­kets auch hier­zu­lan­de an­ge­kom­men: Fress-Fes­te, die das Würstl­stan­des­sen auf ein neu­es ku­li­na­ri­sches Ni­veau he­ben, bei de­nen von der ko­rea­ni­schen Nu­del­box bis hin zum pe­rua­ni­schen Rei­s­pud­ding al­les ge­bo­ten wird – und die „Foo­dies“teils in lan­gen Schlan­gen an­ste­hen, um sich da durch­zu­kos­ten.

Im Herbst ma­chen ab heu­te – sie­he In­fo­box – die „Food Trucks“gleich bei drei Fress­märk­ten in der Stei­er­mark Sta­ti­on. Mit­ten drin ist ein Team aus Graz, das vom ers­ten stei­ri­schen Stra­ßen­kü­chen-Fes­ti­val im Ju­ni an da­bei war – und mitt­ler­wei­le in­ter­na­tio­na­le Mar­kets in Ös­ter­reich, Deutsch­land und der Schweiz auf­mischt: „Fisch Fut­ter“sor­gen mit hoch­wer­ti­gen Thun­fi­schBur­gern und Ca­la­ma­ri-Sand­wi- Graz-Mes­sen­dorf, Maggs­tr. 25. Vom 25. bis 27. 9. (Fr. und Sa., 11–23, So., 11–22 Uhr). Fe­schmarkt. Graz, Seifenfabrik. Vom 2. bis 4. Ok­to­ber. Street Food Mar­ket Graz. Frei­luft­hal­le B, Mes­se. 23. bis 25. 10. www.fisch-fut­ter.at ches bei Blog­gern und Pu­bli­kum für Auf­se­hen, al­lein schon we­gen der se­pia­schwar­zen We­ckerln, in die die Köst­lich­kei­ten „ver­packt“sind. Be­gon­nen hat al­les ei­gent­lich als Wer­bei­dee für das dal­ma­ti­ni­sche Lo­kal „Kor­na­ti“, das Bo­ris Rad­ma­no­vics Va­ter in Gra­zGei­dorf führt. Mitt­ler­wei­le hat der 25-jäh­ri­ge BWL-Stu­dent, der in To­ron­to ge­bo­ren wur­de und im Al­ter von sie­ben Jah­ren nach Graz kam, aber sei­ne ei­ge­ne Fir­ma ge­grün­det: „Wir bie­ten ein ganz an­de­res Es­sen als im Res- tau­rant, so ha­ben wir ei­ne neue Mar­ke ge­schaf­fen.“Mit an Bord sind sei­ne Freun­din An­to­nel­le Ker­a­ji­ca und die Kum­pels Chris­ti­an Mayr, To­mis­lav Dun­cic und Ad­mir Br­kic, wo­bei die Auf­ga­ben­auf­tei­lung recht schnell er­klärt ist: „Al­le ma­chen al­les.“

Die Zu­be­rei­tung er­folgt am Stand frisch vor den Gäs­ten, und weil es dann schnell ge­hen muss, wer­den die Zu­ta­ten wäh­rend der Schließ­zei­ten des „Kor­na­ti“in der Kü­che vor­be­rei­tet: „Die meis­te Ar­beit ha­ben wir, be­vor wir auf das Fes­ti­val fah­ren. Da müs­sen wir schon oft Nacht­schich­ten ein­le­gen“, er­zählt Rad­ma­no­vic. Am Spei­sen­an­ge­bot für die Street Food Mar­kets – auf de­nen je­der An­bie­ter üb­li­cher­wei­se nur zwei bis drei Ge­rich­te an­bie­tet – wird stän­dig ge­bas­telt: Neu im An­ge­bot sind Fri­tu­le, die dal­ma­ti­ni­schen Mi­ni­do­nuts. Und so ganz ne­ben­bei ist auch ein Ca­te­ring-Ser­vice im Auf­bau. Be­deu­tung: Rauch­fang­keh­rer. . Von Jo­han­na Pock, k, Ilz.

Mehr Mun­d­art im Buch „Leck Fett’n“.

Die „Fisch Fut­ter“-Cr­ew

Bo­ris Rad­ma­no­vic, To­mis­lav Dun­cic und

An­to­nel­le Ker­a­ji­ca und ihr Aus­hän­ge­schild: der Black Tu­na Bur­ger

mit schwar­zem Se­pia-We­ckerl und feins­tem Yel­lo­w­fin

Thun­fisch

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