„Ich weiß nicht,

Kurz­fris­tig ist Pre­mier Vik­tor Or­bán nach Wi­en ge­reist, um den Kanz­ler zu tref­fen. Me­di­en wa­ren im Kanz­ler­amt un­er­wünscht, des­halb muss­te Or­ban in die Bot­schaft aus­wei­chen.

Kleine Zeitung Steiermark - - | POLITIK - KLAUS KNITTELFELDER

Es war ein ve­ri­ta­bler Di­plo­ma­tie­krieg, der da in den ver­gan­ge­nen Wo­chen über Wi­en und Bu­da­pest her­ein­ge­bro­chen ist. Auch am Mitt­woch sol­len zwi­schen Kanz­ler Wer­ner Fay­mann und Un­garns Mi­nis­ter­prä­si­dent Vik­tor Or­bán beim EU-Gip­fel hef­tig die Fet­zen ge­flo­gen sein. Um den Streit bei­zu­le­gen, be­haup­te­te Or­bán in Wi­en vor Dut­zen­den Jour­na­lis­ten, sei er für ein Tref­fen mit Kanz­ler und Vi­ze Rein­hold Mit­ter­leh­ner (ÖVP) am Frei­tag nach Ös­ter­reich ge­reist. Es gel­te schließ­lich, „das freund­schaft­li­che Ver­hält­nis wie­der­her­zu­stel­len“– denn zu­letzt, unk­te er, ha­be er die Freund­schaft Ös­ter­reichs sträf­lich ver­misst.

Der Er­folg sei­ner Frie­dens­mis­si­on war über­schau­bar, wie Or­bán nach den Ge­sprä­chen selbst zu­gab. Zwar at­tes­tier­te er sei­nen ös­ter­rei­chi­schen Amts­kol­le­gen „gu­ten Wil­len“, man sei je­doch in we­sent­li­chen Fra­gen der Asyl­kri-

Kur­zer Fo­to­ter­min oh­ne Jour­na­lis­ten: se wei­ter un­eins. So gab es – für Tref­fen mit EU-Re­gie­rungs­chefs un­üb­lich – kei­ne ge­mein­sa­men Auf­trit­te in der Öf­fent­lich­keit, Jour­na­lis­ten wa­ren im Kanz­ler­amt ges­tern vor­mit­tags un­er-

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