Fran­zis­kus drängt Welt­ge­mein­schaft zu Ei­le

Kleine Zeitung Steiermark - - POLITIK -

NEW YORK. Der Auf­tritt war mit Span­nung er­war­tet wor­den. In ei­ner lan­gen Re­de vor der UNOVoll­ver­samm­lung in New York hat Papst Fran­zis­kus die Re­gie­ren­den der Welt ges­tern da­zu auf­ge­ru­fen, an­ste­hen­de wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen über Um­welt und Po­li­tik nicht län­ger zu ver­schie­ben. Men­schen­han­del, se­xu­el­le Aus­beu­tung von Kn­a­ben und Mäd­chen, Skla­ven­ar­beit ein­schließ­lich Pro­sti­tu­ti­on, Dro­gen- und Waf­fen­han­del, Ter­ro­ris­mus und in­ter­na­tio­nal or­ga­ni­sier­te Kri­mi­na­li­tät müss­ten so schnell wie mög­lich über­wun­den wer­den. „Wir müs­sen da­für sor­gen, dass un­se­re In­sti­tu­tio­nen wirk­lich ef­fek­tiv sind im Kampf ge­gen all die­se Pla­gen“, rief das Ober­haupt der ka­tho­li­schen Kir­che.

Dem The­ma Um­welt wid­me­te der Pon­ti­fex be­son­ders ein­dring­li­che Wor­te: „Je­de Schä­di­gung der Um­welt ist ei­ne Schä­di­gung der Mensch­heit.“Die heu­ti­ge „Weg­werf­kul­tur“tref­fe die Ärms­ten am här­tes­ten.

Fran­zis­kus vor der UN-Voll­ver­samm­lung in New York. Es war das fünf­te Mal, dass ein Papst vor die­sem Fo­rum sprach

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