Po­li­ti­ker und ihr Glaub­wür­dig­keits­pro­blem

Mehr­heit der Face­book-Nut­zer schenkt Pro­fi­len von Po­li­ti­kern we­nig Glau­ben.

Kleine Zeitung Steiermark - - | ÖSTERREICH -

WI­EN. Ein Drit­tel: So groß ist die Grup­pe der Face­book-Nut­zer in Ös­ter­reich, die häu­fig die Ein­trä­ge von Ex­per­ten, Blog­gern und an­de­ren Pri­vat­per­so­nen im so­zia­len Me­di­um ver­folgt. Dies aber mit sehr kri­ti­scher Dis­tanz, wie ei­ne Imas-Um­fra­ge er­gab. Denn nur 28 Pro­zent die­ser Grup­pe den­ken, dass die Pro­fi­le von Po­li­ti­kern und Par­tei­en glaub­wür­dig sind und auch zu den je­wei­li­gen Ak­teu­ren pas­sen. 58 Pro­zent mei­nen das nicht.

Über 60-Jäh­ri­ge sind deut­lich öf­ter (38 Pro­zent) mit Po­li­ti­kern be­freun­det als die 16- bis 34-Jäh­ri­gen (14 Pro­zent) oder die mitt­le­re Al­ters­stu­fe (20 Pro­zent). Städ­ter sind häu­fi­ger „Fri­ends“als Land­be­woh­ner, Per­so­nen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund eher als sol­che oh­ne. Ei­nen „Shits­torm“, al­so die mas­si­ven Be­schimp­fun- gen und Un­muts­äu­ße­run­gen vie­ler User, hal­ten im­mer­hin 39 Pro­zent für ge­eig­net, den Är­ger über Fir­men und Par­tei­en zu äu­ßern. Denk­zet­tel Sei­te 10

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