Steu­er­ku­chen

Ko­ali­ti­on ver­ein­bar­te, Be­darfs­zu­wei­sun­gen künf­tig im Ver­hält­nis 62 zu 38 (schwar­ze zu ro­ten Ge­mein­den) auf­zu­tei­len. Stadt Graz er­hält mehr Mit­tel.

Kleine Zeitung Steiermark - - | STEIERMARK - THO­MAS ROSSACHER

Es ist ei­nes der letz­ten tat­säch­li­chen Gestal­tungs­in­stru­men­te für den Lan­des­haupt­mann und sei­nen Stell­ver­tre­ter – und wur­de jetzt neu „ge­stimmt“: Die so­ge­nann­ten Be­darfs­zu­wei­sun­gen für Ge­mein­den, im Jahr rund 151 Mil­lio­nen Eu­ro, tei­len sich Rot und Schwarz nach neu­em Schlüs­sel auf. Rund 62 Pro- Mil­lio­nen Eu­ro groß war der Topf mit Be­darfs­zu­wei­sun­gen in den letz­ten Jah­ren im Durch­schnitt. An­su­chen müs­sen die Ge­mein­den per For­mu­lar bei der ÖVP (für schwar­ze Ge­mein­den, Na­mens­lis­ten) oder bei der SPÖ (ro­te Ge­mein­den). zent der Mit­tel kann LH Her­mann Schüt­zen­hö­fer (ÖVP) an „sei­ne“Kom­mu­nen und je­ne mit Na­mens­lis­ten-Bür­ger­meis­tern ver­tei­len. Für Vi­ze-LH Michael Schick­ho­fer und „sei­ne“ro­ten Ge­mein­den blei­ben 38 Pro­zent. Das ist ei­ne Kon­se­quenz aus Ge­mein­de­rats­wah­len, Fu­sio­nen und der Land­tags­wahl. In der ver­gan­ge­nen Pe­ri­ode galt noch ein Ver­tei­lungs­schlüs­sel von 54 zu 46.

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