Mit dem Al­ter auf Au­gen­hö­he

Wie die Zeit ver­geht – und schon schaut man zu­rück auf Jah­re, die hin­ter ei­nem lie­gen. War­um man alt wer­den will, aber nicht al­tern – Ve­rän­de­run­gen, die das Le­ben schreibt.

Kleine Zeitung Steiermark - - IM BLICKPUNKT -

Fil­me the­ma­ti­sie­ren es, die Wer­bung macht, dass wir an Wun­der glau­ben möch­ten und der täg­li­che Blick in den Spie­gel ver­rät den­noch, dass die Zeit nicht ste­hen­bleibt. Wir al­tern kör­per­lich, geis­tig und see­lisch – auch wenn uns stär­ker macht, was uns nicht um­bringt, ist die­se ei­ne Rich­tung de­ter­mi­niert.

Doch was pas­siert, wenn wir Mor­gen für Mor­gen auf­wa­chen als wä­re nichts ge­sche­hen? Die Zeit nimmt dem Kör­per ab ei­nem ge­wis­sen Al­ter (die so­ge­nann­te zwei­te Le­bens­hälf­te) die Vi­ta­li­tät, den Le­bens­schwung. Kraft, Aus­dau­er, An­trieb, Leis­tungs- und Re­ak­ti­ons­fä­hig­keit, Li­bi­do und Po­tenz las­sen nach. Psy­chisch lei­den Kon­zen­tra­ti­on, Ge­dächt­nis, Lern­ver­mö­gen und die in­tel­lek­tu­el­le Leis­tungs­fä­hig­keit – der see­li­sche Zu­stand ist vor al­lem ab­hän­gig vom in­di­vi­du­el­len „Glück“.

Ge­sund­heit, das wün­schen wir uns al­le. Wie bringt man sich halb­wegs si­cher und gut in die Ziel­ge­ra­de? Klar, ge­ne­tisch gut Be­stück­ten steht im Al­ter noch die Ju­gend ins Ge­sicht ge­schrie­ben. Ge­sun­de Er­näh­rung macht viel aus und die ist, wie man weiß, sehr ab­wechs­lungs­reich und am bes­ten kun­ter­bunt. Scheu­en Sie sich nicht, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und ver­zich­ten Sie weit­ge­hend auf Kaf­fee, Al­ko­hol und Ni­ko­tin – Ih­re Haut wird es Ih­nen dan­ken. Aus­rei­chend Schlaf und Be­we­gung im Frei­en be­sor­gen den Rest. Das Hirn hält man fit, in­dem man sich die neu­es­te Lek­tü­re zu Geis­te führt, Rät­sel löst so­wie Auf­merk­sam­keit und Kon­zen­tra­ti­on be­wusst trai­niert.

Wenn der Zahn der Zeit am Men­schen nagt, sit­zen al­le im sel­ben Boot. Was ma­chen wir dar­aus?

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