. sich mit der Be­treu­ung von Flücht­lin­gen gu­tes Geld ver­die­nen lässt?

Kleine Zeitung Steiermark - - PRO & KONTRA -

Reich wird man nicht, aber für die Un­ter­brin­gung von Flücht­lin­gen gibt es Geld. Bei Voll­ver­sor­gung (drei Mahl­zei­ten/Tag) er­hält der Quar­tier­ge­ber vom Bund 19 Eu­ro pro Tag. Bei teil­wei­ser Selbst­ver­sor­gung be­kom­men sie auch 19 Eu­ro/Tag, müs­sen aber 110 Eu­ro/Mo­nat an die Asyl­wer­ber für die Selbst­ver­pfle­gung wei­ter­ge­ben. In bei­den Fäl­len er­hal­ten die Asyl­wer­ber zu­sätz­lich 40 Eu­ro/Mo­nat Ta­schen­geld. Bei völ­li­ger Selbst­ver­sor­gung be­kommt der Quar­tier­ge­ber 12 Eu­ro pro Tag, die Asyl­wer­ber 150 Eu­ro/Mo­nat. Pri­va­te Quar­tier­ge­ber kön­nen Mie­te in be­lie­bi­ger Hö­her ver­lan­gen, der Asyl­wer­ber be­kommt vom Staat ei­nen Zu­schuss von 120 Eu­ro/Mo­nat (Fa­mi­lie: 240 Eu­ro). In der Stei­er­mark be­treu­en Ca­ri­tas, Ju­gend am Werk und Ar­bei­ter­sa­ma­ri­ter­bund die meis­ten Un­ter­künf­te. Das Ver­teil­zen­trum in Feh­ring wird von der Schwei­zer ORS-Ge­sell­schaft be­treut.

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