. die Be­treu­ung der Flücht­lin­ge das Bud­get sprengt?

Kleine Zeitung Steiermark - - | PRO & KONTRA -

Die re­ser­vier­ten Mit­tel rei­chen bei Wei­tem nicht aus, aber das Ge­samt­bud­get „ex­plo­diert“da­durch kei­nes­wegs. So plan­te man in der Stei­er­mark für al­le So­zi­al­aus­ga­ben heu­er 385 Mil­lio­nen Eu­ro ein, dar­un­ter 23 Mil­lio­nen Eu­ro für die Gr­und­ver­sor­gung der Asyl­wer­ber. Tat­säch­lich wird man bis Jah­res­en­de 50 Mil­lio­nen be­nö­ti­gen. Der Bund zahlt aber (min­des­tens) 60 Pro­zent zu­rück.

An­er­kann­te Flücht­lin­ge könn­ten Min­dest­si­che­rung be­zie­hen, die heu­er lan­des­weit im Schnitt 17.000 Per­so­nen er­hiel­ten. Dar­un­ter 940 Kon­ven­ti­ons­flücht­lin­ge. Und: Im ers­ten Halb­jahr wa­ren im Schnitt 723 an­er­kann­te Flücht­lin­ge in der Stei­er­mark als ar­beits­los ge­mel­det. Im sel­ben Zei­t­raum wa­ren im Schnitt 46.115 Men­schen in der Stei­er­mark ar­beits­los.

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