GAK ge­gen GAK, ein har­tes Match. War­um die MedUni war­ten muss

Kleine Zeitung Steiermark - - | GRAZ - DIDI HUB­MANN

Der Kult­klub GAK ist im har­ten All­tag des Lo­kal-Fuß­balls an­ge­kom­men. In­tern hat’s wie­der ein­mal ge­kracht, wie In­si­der be­stä­ti­gen. Und zwar nach un­se­rer ex­klu­si­ven Ver­öf­fent­li­chung der Plä­ne, dass die Hol­ding Graz die Sport­stät­ten der Mes­se über­neh­men will. An­ge­sichts un­ter­schied­li­cher Geld- und Spon­sor­flüs­se zwi­schen Stadt­un­ter­neh­men (Hol­ding, Mes­se etc.) und Klubs will man ein neu­es ein­heit­li­ches Ma­nage­ment auf­stel­len.

Die Aus­sa­gen von Harald Ran­negger, Ob­mann der Rot­ja­cken, über Platz­mie­ten („Wir zah­len al­lein für den Nach­wuchs weit über 100.000 Eu­ro pro Jahr an Platz­mie­te, müs­sen für je­den auf­ge­trie­be­nen Spon­sor ei­nen Obo­lus an die Stadt ab­lie­fern“) sorg­ten da­bei GAK-in­tern für Wir­bel. Da­zu muss man wis­sen: GAK 1902 und GAK Ju­ni­ors sind GAK, ge­hö­ren aber trotz Ge­schäfts­be­zie­hun­gen nicht zu­sam­men. er Ob­mann der GAK Ju­ni­ors, Ot­mar Stad­ler-Mar­so­ner: „Ich bin im­mer wie­der über­rascht, wie es Ih­nen ge­lingt, die Tat­sa­che zu igno­rie­ren, dass die GAK Ju­ni­ors ei­nen ei­gen­stän­di­gen Ver­ein re­prä­sen­tie­ren. Wir be­fin­den uns näm­lich in bes­tem Ein­ver­neh­men so­wohl mit der Stadt Graz als auch mit der Sta­di­on­ver­wal­tung. Die In­ten­ti­on und die Zah­len, die in Ih­rem Ar­ti­kel trans­por­tiert zi­tiert wer­den, ent­spre­chen we­der den Tat­sa­chen, noch ge­ben sie die Hal­tung der GAK Ju­ni­ors wie­der. Wir schät­zen die Zu­sam­men­ar­beit mit dem GAK 1902 zwar sehr, möch­ten al­ler­dings nicht mit die­sem gleich-

Dge­setzt wer­den.“Na bumm, das hat ge­ses­sen. Denn bei­de Ver­ei­ne brau­chen ein­an­der ja. Vie­le Fans be­fürch­ten: Oh­ne ein Mit­ein­an­der wird es nichts mit gro­ßen GAK-Zu­kunfts­plä­nen. Mar­so­ner sagt aber: „Wir schau­en im Grun­de gut zu­sam­men. Aber lei­der neh­men die Fans drau­ßen die Un­ter­schei­dung zwi­schen den bei­den GAK-Ver­ei­nen nicht wahr.“Wo­zu auch?, fra­gen sich die Fans. nd zu den Zah­len, die in den Bü­chern der Ver­wal­tung ste­hen: Die GAK Ju­ni­ors zah­len 46.400 Eu­ro an Platz­mie­ten, der GAK 1902 rund 54.500 Eu­ro. Aber auch an­de­re Zah­len wer­den hef­tig dis­ku­tiert: Die 99ers er­klär­ten, dass sie für Eis­zei­ten in Graz 170 Eu­ro net­to pro St­un­de zah­len müss­ten – und in an­de­ren Städ­ten sei­en die Nach­wuchs­eis­zei­ten

Uüber­haupt kos­ten­los. In der Stadt ver­weist man auf Spon­sor­gel­der, die man bei sol­chen Ar­gu­men­ten ge­gen­rech­nen müss­te. Und: Im Zeh­ner­block kos­te ei­ne St­un­de Eis­zeit net­to 145 Eu­ro, die Ein­zel­stun­de sei teu­rer. Die Dis­kus­sio­nen be­wei­sen: Man braucht ein Ma­nage­ment für al­le Sport­stät­ten – dann gibt es kein Ver­mi­schen von Fak­ten mehr. nru­he bei der Rek­tors­wahl der Gra­zer MedUni: Weil die Frau­en, die sich be­wor­ben ha­ben, in der ers­ten Aus­wahl nicht zum Zug ka­men, ist der Ar­beits­kreis für Gleich­be­hand­lung auf­ge­tre­ten. Jetzt soll fest­ge­stellt wer­den, ob nicht doch Kan­di­da­tin­nen in den Drei­er­vor­schlag müss­ten. Kon­flik­te sind vor­pro­gram­miert. Rek­tors-Fa­vo­ri­ten: Jo­sef Smol­le und Hell­mut Sa­mo­nigg.

U

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.