Windt­ner for­dert neue Per­so­nen

Der ÖFB-Prä­si­dent will „In­te­gri­täts-Check“.

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

ZÜ­RICH. Nach der Er­öff­nung ei­nes Straf­ver­fah­rens ge­gen Sepp Blat­ter deu­ten ers­te Re­ak­tio­nen sei­ner An­wäl­te nicht auf ei­nen so­for­ti­gen Rück­tritt als FI­FAPrä­si­dent hin – zum Miss­fal­len von Leo Windt­ner. Das ÖFBOber­haupt wünscht sich ei­nen kom­plett neu­en Füh­rungs­stab, „an­sons­ten ge­winnt man das Ver­trau­en nicht zu­rück“. Un­ter an­de­rem steht ei­ne Zah­lung von zwei Mil­lio­nen Fran­ken an Mi­chel Pla­ti­ni im Vi­sier der Jus­tiz. Windt­ner hält den Fran­zo­sen den­noch für den ge­eig­nets­ten Blat­ter-Nach­fol­ger: „Es liegt jetzt an ihm, die Din­ge klar­zu­stel­len, um für die Wahl ei­ne kla­re Sicht zu ge­ben, die sich al­le De­le­gier­ten wün­schen.“Für künf­ti­ge Mit­glie­der der FI­FA-Exe­ku­ti­ve wünscht sich Windt­ner ei­nen „In­te­gri­tät­sCheck“: „Da­bei sol­len zum Bei­spiel mög­li­che Ge­schäfts­be­zie­hun­gen ge­prüft wer­den, und zwar nach den Com­p­li­an­ce-Re­geln, wie man sie aus Eu­ro­pa und Ame­ri­ka kennt.“

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