Man­da­te

Kleine Zeitung Steiermark - - OBERÖSTERREICH WÄHLTE -

Men­sch­lich­keit und Ver­nunft“will er schmie­den. Da­mit meint er die Zu­sam­men­ar­beit der Grü­nen mit ÖVP und SPÖ. Ge­gen die FPÖ. „Die darf kei­ne ab­so­lu­te Macht­po­si­ti­on be­kom­men“, sagt An­scho­ber, der stolz ist, in der Flücht­lings­fra­ge Kurs ge­hal­ten zu ha­ben, nicht ein­ge­knickt zu sein. „Ich se­he mich be­stä­tigt.“Im Fern­se­hen trös­tet sich in­des­sen Ne­os-Chef Mat­thi­as Strolz über den ver­fehl­ten Ein­zug in den Land­tag hin­weg: „Die Grü­nen brauch­ten drei An­läu­fe“, die Ne­os sei­en ein Langzeitprojekt. wohl dau­ern. Zu sei­nen per­sön­li­chen Ge­füh­len nur so viel: „Was ich an die­sem Nach­mit­tag al­les ge­dacht ha­be, möch­te ich Ih­nen nicht er­zäh­len“, sagt er. Schuld fühlt er sich nicht: „Wir ha­ben ei­nen Preis be­zahlt, den wir nicht ver­schul­det ha­ben.“Zwei Drit­tel der Men­schen, das sag­ten ihm Um­fra­gen, sei­en mit sei­ner Ar­beit im Land zu­frie­den.

Ei­ner, der selbst ein­mal stell­ver­tre­ten­der Lan­des­haupt­mann hier war, wi­der­spricht die­ser Deu­tung: Chris­toph Leitl. Der Wirt­schafts­kam­mer­prä­si­dent nennt die schwä­cheln­de Wirt­schaft, die ho­he Ar­beits­lo­sig­keit. „Der Mit­tel­stand hat uns die Gel­be Kar­te ge­zeigt“, sagt Leitl; für die Steu­er­re­form, die über­bor­den­de Bü­ro­kra­tie, zu we­nig Wachs­tum. Auch im Land hät­te man mehr tun kön­nen für For­schung, für Wis­sen­schaft, für In­no­va­ti­on. Auch Ver­säum­nis­se in der In­te­gra­ti­on von Zu­wan­de­rern nennt Leitl im Ge­spräch als Ur­sa­chen für das ver­hee­ren­de Er­geb­nis der Lan­des­haupt­mann­par­tei. „Da muss mehr pas­sie­ren, um ver­lo­re­nes Ver­trau­en wie­der­zu­fin­den.“

38,3%

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Ent­hol­zer, FP-Ob­mann Haim­buch­ner und grü­ner Spit­zen­kan­di­dat An­scho­ber

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