ZUR PER­SON

Kleine Zeitung Steiermark - - WIRTSCHAFT WOCHENVORSCHAU -

Her­bert St­epic, 68, hat Han­dels­wis­sen­schaf­ten stu­diert und gilt als Ost-Pio­nier der Raiff­ei­sen Bank In­ter­na­tio­nal (RBI). Un­ter sei­ner Füh­rung wächst die Bank zu ei­ner der größ­ten Grup­pen in Ost- und Zen­tral­eu­ro­pa. Im Mai 2013 ist er als Ge­ne­ral­di­rek­tor der RBI zu­rück­ge­tre­ten. Es wird ge­gen ihn we­gen mög­li­cher Steu­er­hin­ter­zie­hung er­mit­telt – ist ei­ne Lö­sung des Ukrai­nePro­blems oh­ne ak­ti­ve Mit­wir­kung der Rus­sen für mich aus­ge­schlos­sen.

In wel­che Rich­tung kann Lö­sung ge­hen? ST­EPIC: Mo­men­tan ist sehr viel in Be­we­gung. Die USA–Russ­lan­dFront im Zu­sam­men­hang mit Sy­ri­en und dem Iran. Und es gibt Be­we­gung zwi­schen der EU und Russ­land. Man hat er­kannt, dass die Sank­tio­nen nichts ge­bracht ha­ben. Man muss sich hin­dis­ku­tie­ren, hin­be­we­gen zu ei­ner ge­mein­sa­men Lö­sung, die nur ein Kom­pro­miss sein kann. Ge­ben und neh­men.

Das heißt, das Sy­ri­en-Pro­blem könn­te ei­ne Ukrai­ne-Lö­sung mit Russ­land leich­ter ma­chen? ST­EPIC: Ab­so­lut.

Wie wich­tig ist es, dass Russ­land aus dem Kon­flikt oh­ne Ge­sichts­ver­lust her­aus­kommt? ST­EPIC: Das ist ganz we­sent­lich! Man muss Pu­tin und sei­ne Bio-

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