Die Do­mi­nanz der Sil­ber­pfei­le ist zu­rück

Le­wis Ha­mil­ton fei­er­te in Su­zu­ka sei­nen 41. Gran­dP­rix-Sieg und zieht in der WM wie­der da­von. Für Po­le-Mann Ros­berg blieb nur Scha­dens­be­gren­zung.

Kleine Zeitung Steiermark - - | SPORT -

Die Renn­ent­schei­dung fiel schon in der ers­ten Kur­ve: Wie­der ein­mal zog Ni­co Ros­berg ge­gen Le­wis Ha­mil­ton den Kür­ze­ren. Denn im Sprint aus den Start­blö­cken bis zur ers­ten Kur­ve hat­te Le­wis Ha­mil­ton die Na­se vorn. Er kam vom zwei­ten Start­platz bes­ser weg. Und weil er in der ers­ten Kur­ve auf Au­gen­hö­he mit sei­nem Team­kol­le­gen die In­nen­bahn hat­te, drück­te Ha­mil­ton Ros­berg nach au­ßen, der da­durch noch zwei wei­te­re Po­si­tio­nen an Se­bas­ti­an Vet­tel (Fer­ra­ri) und Valt­te­ri Bot­tas (Wil­li­ams) ver­lor. In An­be­tracht des über­hol­feind­li­chen Kur­ses von Su­zu­ka wa­ren al­le Zu­ta­ten für ei­nen Ha­mil­ton-Sieg schon nach we­ni­gen Me­tern be­reit­ge­stellt. Auch wenn die Ak­ti­on schon fast grenz­wer­tig war.

Es war dann wohl Scha­dens­be­gren­zung, dass Ros­berg bis zum En­de des Ren­nens wie­der den zwei­ten Platz er­obern durf­te. Für die WM wird es aber im­mer en­ger. „Es war wohl groß­ar­tig, dass ich mich auf den zwei­ten Platz zu­rück­kämpf­te, aber es geht mit Blick­rich­tung Welt­meis­ter­schaft in die fal­sche Rich­tung. Ich hät­te heu­te ge­win­nen müs­sen“, war Ros­berg doch ziem­lich ent­täuscht, wäh­rend Team­kol­le­ge Ha­mil­ton dem drit­ten Ti­tel im­mer nä­her kommt.

Sie­ger

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Es sei doch ein emo­tio­na­ler Sieg ge­we­sen. Denn mit dem 41. Er­folg zog Ha­mil­ton mit dem Bra­si­lia­ner Ayr­ton Sen­na gleich. „Es ist eins der bes­ten Ge­füh­le“, ju­bel­te Ha­mil­ton noch in ei­nem der ers­ten TV-In­ter­views. „Ayr­ton war mein Lieb­lings­fah­rer und als Kind mein ganz gro­ßes Vor­bild. Ich woll­te im­mer so sein wie der Bra­si­lia­ner“, so Ha­mil­ton, der das gan­ze Wo­che­n­en­de ei­nen lo­cke­ren Ein­druck hin­ter­ließ. Al­le Sor­gen­fal­ten von Sin­ga­pur wa­ren weg­ge­bü­gelt. Er strahl­te am Frei­tag, am Sams­tag trotz ver­lo­re­ner Zei­ten­jagd um die Po­le-Po­si­ti­on. Und er klopf­te Ni­ki Lau­da auf die Schul­ter. „Wenn er das macht, ist er rich­tig gut drauf, das bringt zwei Zehn­tel“, wuss­te der Ös­ter­rei­cher.

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. und Ver­lie­rer

Ei­nen frus­trie­ren­den Nach­mit­tag er­leb­te Red Bull Ra­c­ing. Da­ni­el Ric­ci­ar­do hol­te sich im Start-Ge­tüm­mel sei­ne „blau­en Fle­cken“. Er ge­riet zwi­schen Mas­sa und Räik­kö­nen, ein Rei­fen­scha­den war die Fol­ge. Und Da­niil Kwjat war nach sei­nem Trai­nings­un­fall im Qua­li­fy­ing oh­ne­hin von vorn­her­ein aus dem Ren­nen.

Auf dem Null­punkt be­fin­den sich wei­ter­hin die McLa­ren. Für Hon­da im ei­ge­nen Land, auf der fir­men­ei­ge­nen Haus­stre­cke wa­ren die Plät­ze elf (Alon­so) und 16 (But­ton) ein to­ta­les De­sas­ter. Und der Spa­nier de­mü­tig­te auch noch via Bo­xen­funk die Hon­daChefs: „Ich fah­re mit ei­nem GP2Mo­tor, GP2!“, schrie er . . . Auf ei­nen Klick. Die bes­ten Fo­tos aus Su­zu­ka

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