Steu­ert Wi­en auf ei­ne Drei­er­ko­ali­ti­on zu?

Kleine Zeitung Steiermark - - DAS RINGEN UM WIEN - MICHAEL J UNGWIRTH

Heinz-Chris­ti­an Stra­che als Bür­ger­meis­ter ver­hin­dern – dar­auf ver­sucht die SPÖ den Wahl­kampf in der Schluss­pha­se zu re­du­zie­ren. Ob der FPÖChef ins Rat­haus ein­zieht, hängt nur zum Teil vom Ab­schnei­den der Ro­ten ab. Blei­ben Rot und Grün über 50 Pro­zent, was der­zeit frag­lich ist, müss­te die FPÖ wei­te­re fünf Jah­re die Op­po­si­ti­ons­bank drü­cken. ackt et­wa die SPÖ auf 36 Pro­zent ab und sta­gnie­ren die Grü­nen von Ma­ria Vas­silak­ou bei zwölf Pro­zent, wä­re die rot-grü­ne Mehr­heit ver­lo­ren. Da die ÖVP un­ter Man­fred Ju-

Sracz­ka Stra­che un­ter­stüt­zen dürf­te, wä­ren die Ne­os, soll­ten sie in den Ge­mein­de­rat ein­zie­hen, das Züng­lein an der Waa­ge. Front­frau Bea­te Meinl-Rei­sin­ger hat ges­tern an­ge­deu­tet, Stra­che nicht zum Bür­ger­meis­ter ma­chen zu wol­len. Da Rot-Blau – Züng­lein an der Waa­ge? Rei­sin­ger selbst nach ei­nem Ab­gang von Michael Häupl – an­ge­sichts der Vor­be­hal­te in Tei­len der Wie­ner SPÖ we­nig wahr­schein­lich ist, wä­re die SPÖ un­wei­ger­lich zu ei­ner Drei­er­ko­ali­ti­on ge­zwun­gen. Die SPÖ hät­te beim Drei­er die Qu­al der Wahl zwi­schen Grü­nen, Ne­os und ÖVP.

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