Angst - was tun?

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK - CLAU­DIA GIGLER

Wir set­zen vor­aus: Den Krieg in Sy­ri­en kön­nen wir nicht be­en­den. Die Mas­sen­flucht kön­nen wir nicht stop­pen. Die Men­schen, die nach Ös­ter­reich kom­men (und die viel­leicht bald nicht wei­ter­rei­sen dür­fen nach Deutsch­land, die wir aber auch nicht zu­rück­wei­sen kön­nen, weil sie an­ders­wo nie re­gis­triert wur­den), sind da.

Was al­so tun? Ab­seits der Hoff­nung, dass es we­ni­ger wer­den?

Wenn man sieht, dass Flücht­lin­ge, die über die Brü­cke von Rad­kers­burg kom­men, at­ta­ckiert wer­den, wenn man hört, dass Bür­ger, die sich en­ga­gie­ren, als „Asy­lan­ten­sau“be­schimpft wer­den, muss man sich wirk­lich fürch­ten, und zwar vor „un­se­ren ei­ge­nen Leu­ten“.

Es hilft nichts, sich et­was vor­zulü­gen: Wir sind al­le über­for­dert mit der Flücht­lings­wel­le – Po­li­tik, Exe­ku­ti­ve, Bür­ger. Und vie­les läuft nicht rund. Aber in­dem wir hel­fen, je­der wo er kann, tra­gen wir zu Lö­sun­gen bei. Und vor Men­schen, die man kennt, hat man kei­ne Angst. ndem wir schimp­fen, wer­den wir selbst ag­gres­siv und ma­chen Angst. Die ei­ge­ne Angst aber bleibt.

ISie er­rei­chen die Au­to­rin un­ter

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