So wuchs Kos­ten­druck auf Un­ter­neh­men

18 Pro­zent hö­he­re Lohn­ne­ben­kos­ten seit 2008. Ho­he Bü­ro­kra­tie­kos­ten be­las­ten KMU.

Kleine Zeitung Steiermark - - WIRTSCHAFT - ADOLF WINK­LER

KLA­GEN­FURT. Mit mas­si­ver Kri­tik an Be­las­tun­gen für hei­mi­sche Un­ter­neh­men im Eu­ro­pa­ver­gleich warn­te ges­tern Raiff­ei­sen­Chef­ana­lyst Pe­ter Brezinschek vor der Ein­füh­rung der sechs­ten Ur­laubs­wo­che. Seit 2008 ha­be Ös­ter­reich den stärks­ten An­stieg an Ar­beits­kos­ten in der Eu­ro­Zo­ne. Die Lohn­ne­ben­kos­ten sei- en um 18 Pro­zent ge­stie­gen, ge­gen­über 13 Pro­zent in der Eu­ro­Zo­ne und zehn Pro­zent in Deutsch­land. Die teu­re Bü­ro­kra­tie wür­de klei­ne und mitt­le­re Un­ter­neh­men mit 15 Pro­zent Ver­wal­tungs­kos­ten be­las­ten, da­von ein be­trächt­li­cher Teil aus Um­gang mit der öf­fent­li­chen Ver­wal­tung, rech­ne­te er beim Bu­si­ness Mee­ting der Raiff­ei­sen Lan­des­bank Kärnten vor und sag­te zur lau­fen­den KV-Ver­hand­lungs­run­de der Me­tal­ler: „Mit sechs Wo­chen Ur­laub kom­men wir nicht wei­ter.“Gleich­wohl er­war­tet er 2016 für Ös­ter­reich 1,8 Pro­zent Wirt­schafts­wachs­tum und ein An­stei­gen der In­ves­ti­ti­ons­be­reit­schaft.

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