EX­PER­TEN ANT­WOR­TEN

Kleine Zeitung Steiermark - - BESSER LEBEN -

FRA­GE: Mir ist lei­der das au­ßer­or­dent­lich sel­te­ne Miss­ge­schick pas­siert, dass ein Rei­se­gut­schein im Wert von 500 Eu­ro von mir ver­nich­tet bzw. ver­brannt wor­den ist. Be­vor er in un­se­rer Gut­schrift­box ab­ge­legt wor­den wä­re, dürf­te er ins Alt­pa­pier ge­rutscht sein. Ob­wohl die Gut­schein­num­mer be­kannt ist, will uns die Fir­ma auf dem Ku­lanz­weg nur 250 Eu­ro zu­spre­chen und be­haup­tet, sie müss­ten über­haupt kei­nen neu­en Gut­schein aus­stel­len. Ist das kor­rekt? ANT­WORT: Der ge­naue In­halt der ge­gen­ständ­li­chen Gut­schei­ne des Rei­se­bü­ros ist uns nicht be­kannt. Aber un­ter der An­nah­me und der Er­fah­rung mit ähn­li­chen Gut­schei­nen neh­men wir an, dass es sich da­bei um ei­nen Wert­pa­pier­gut­schein han­delt. Der Ver­lust ei­nes sol­chen Wert­pa­pier­gut­scheins führt zu ei­nem „wirk­li­chen Ver­lust“des ver­brief­ten Rechts, da die In­ne­ha­bung not­wen­di­ge Vor­aus­set­zung für die Rechts­aus­übung ist. Ei­ne An­nah­me des Ku­lanz­an­ge­bots ist da­her vom Kon­su­men­ten ernst­haft zu er­wä­gen.

Her­bert Pu­schl, Ar­bei­ter­kam­mer

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