Zur Per­son

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK -

Ka­rin Am­me­rer, geb. am 30. 12. 1976 in Hart­berg, Ma­tu­ra am BG/BRG Gleis­dorf, Lehr­amt für Eng­lisch und Ge­schich­te, lebt als frei­schaf­fen­de Kin­der­buch­au­to­rin in Ka­in­dorf/hart­berg. Ver­ein „Netz­werk für In­te­gra­ti­on und Mit­ein­an­der“ins Le­ben rief. „Aus den Ge­sprä­chen mit den Flücht­lin­gen ha­be ich viel rea­les Wis­sen über ih­re Si­tua­ti­on sam­meln kön­nen.“

Das Buch selbst, das die aben­teu­er­li­che Flucht ei­ner zer­spreng­ten sy­ri­schen Fa­mi­lie über die Bal­kan­rou­te nach Deutsch­land zum In­halt hat, BRUG­NER schrieb Am­me­rer zu Os­tern in vier Ta­gen – mit Schlaf­man­ko und Ver­zicht auf die ob­li­ga­te Os­ter­jau­se. Jetzt lehnt sich das Ener­gie­bün­del zu­frie­den zu­rück: „Es ist mein emo­tio­nals­tes und lei­ses­tes Buch ge­wor­den.“Das kann auch Am­me­rers Ehe­mann be­zeu­gen. „Beim Le­sen des Ma­nu­skrip­tes muss­te ich wei­nen“, ging ihm das Schick­sal der 15-jäh­ri­gen Mayssam, Haupt­per­son des Ro­mans, nah. it die­sem Buch möch­te ich den vie­len Flücht­lin­gen ex­em­pla­risch Na­men, Ge­sich­ter und vor al­lem ei­ne Stim­me ge­ben, da­mit Vor­ur­tei­le ih­nen ge­gen­über ab­ge­baut wer­den“, re­sü­miert Am­me­rer.

In ih­rem neu­en Buch, das im Lau­fe des Mo­nats er­schei­nen soll, gibt Ka­rin Am­me­rer Flüch­ten­den bei­spiel­haft Na­men und ein Ge­sicht

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