Wie wich­tig war Jo­sef Krai­ner doch der Mensch

Mit ei­nem Re­qui­em und dem Ge­den­ken im Land­haus gin­gen die Trau­er­fei­er­lich­kei­ten für Jo­sef Krai­ner wür­de­voll zu En­de.

Kleine Zeitung Steiermark - - 18 STEIERMARK - Von Tho­mas Rossa­cher

Oft teilt bloß ein Tag die Ge­schich­te in vor­her und nach­her: So gin­gen ges­tern, am Tag nach der Bei­set­zung von Alt­lan­des­haupt­mann Jo­sef Krai­ner in Graz-st. Veit, die Trau­er­fei­er­lich­kei­ten mit ei­nem Akt im Land­haus so­wie ei­nem Re­qui­em im Gra­zer Dom zu En­de.

„Er hat sich in den Dienst an den Men­schen stel­len las­sen.“In ei­ner be­we­gen­den Re­de er­in­ner­te Diö­ze­san­bi­schof Wil­helm Kraut­waschl auch an sei­ne letz­te Be­geg­nung mit Krai­ner we­ni­ge Ta­ge vor des­sen Tod. Da „beug­te ich mich zu ihm, er strei­chel­te mir über mein Ge­sicht und lä­chel­te. Wie wich­tig war ihm doch der Mensch.“Denn, so Kraut­waschl über den Ver­stor­be­nen: „Im Men­schen sah er je­ne, die ihm von Gott an die Sei­te ge­stellt wor­den sind.“Krai­ners Wir­ken wer­de „wei­ter­leuch­ten in un­se­rem Land“, er­klär­te Kraut­waschl vor der Fa­mi­lie und den zahl­rei­chen Trau­er­gäs­ten.

Groß war auch die An­teil­nah­me zu­vor in der Land­stu­be im Land­haus, wo Krai­ner vie­le Jah­re ge­wirkt hat­te. Höchs­te Ver­tre­ter, Freun­de und Weg­ge­fähr­ten nah­men an der Trau­er­sit-

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