Fpö-stadt­chef in­der­eins­ti­gen Spö-hoch­burg

Kleine Zeitung Steiermark - - KANZLER-REDE -

WELS

Ge­las­sen re­agiert Andre­as Rabl, frei­heit­li­cher Bür­ger­meis­ter in der eins­ti­gen ro­ten Hoch­burg Wels, auf die Rück­er­obe­rungs­plä­ne der SPÖ. „Wenn ich sol­che An­kün­di­gun­gen ma­che, muss ich auch die Chan­ce auf Rea­li­sie­rung ha­ben. Wie will Kern das al­les mit der ÖVP schaf­fen? Die Leu­te wol­len nicht län­ger war­ten.“Mit 62 Pro­zent wur­de der Frei­heit­li­che im No­vem­ber 2015 (in der Stich­wahl) zum Stadt­ober­haupt ge­wählt. Dass Rabl das Ren­nen ge­macht hat, liegt auch am ho­hen Mi­gran­ten- an­teil (25 Pro­zent). Ers­te Maß­nah­men wur­den ge­setzt. Deutsch­kennt­nis­se sind die Vor­aus­set­zung für den Er­werb ei­ner So­zi­al­woh­nung. 30 Per­so­nen wur­de be­reits der Zu­gang ver­wehrt. „Es gibt vie­le Mi­gran­ten, die flei­ßig und in­te­gra­ti­ons­wil­lig sind.“Es ge­be „lei­der ei­nen har­ten Kern von rund 1000 Per­so­nen“, die sich da­ge­gen sper­ren, vor al­lem Tsche­tsche­nen und Af­gha­nen. Erst kürz­lich ver­wehr­te ei­ne Frau ih­rer Toch­ter ei­ne lo­go­pä­di­sche Aus­bil­dung. 52 Pro­zent der Ta­f­erl­klass­ler spre­chen schlecht Deutsch. In den Kin­der­gär­ten hat Rabl Sprach­kur­se bzw. ei­nen Wer­te­ka­non (in­klu­si­ve Ni­ko­lofei­er) durch­ge­setzt. Rabl brüs­tet sich, bud­ge­tär ei­ne Trend­wen­de ein­ge­lei­tet zu ha­ben. So wur­den al­le Di­enst­au­tos und Chauf­feu­re ab­ge­schafft, als ers­te Stadt rich­tet Wels ei­ne Trans­pa­renz­da­ten­bank ein.

Micha­el Jung­wirth Kei­ne Woh­nung oh­ne Deutsch: Rabl

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