„Die Qua­li­tät ist heu­te op­ti­mal“

Stadt­po­li­zei­kom­man­dant Kurt Ke­me­ter er­klärt, wo und war­um in Graz vi­deo­über­wacht wird.

Kleine Zeitung Steiermark - - GRAZ -

Wie vie­le Plät­ze in Graz wer­den po­li­zei­lich über­wacht? KE­ME­TER: Ak­tiv ha­ben wir als Po­li­zei der­zeit den Ja­ko­mi­ni­platz als Vi­deo­über­wa­chungs­punkt. Vor­ge­se­hen ist jetzt auch wie­der der Haupt­bahn­hof, der ja seit dem Um­bau nicht mehr vi­deo­über­wacht wur­de. Zu­dem hat ja die Hol­ding Graz Ka­me­ras im Ein­satz.

Wie nütz­lich ist die Vi­deo­über­wa­chung im Be­reich der Tat­auf­klä­rung? Wie oft ver­hin­dert sie ei­ne Tat? Die Über­wa­chung ist für die Auf­klä­rung sehr nütz­lich, weil die Qua­li­tät der Auf­zeich­nun­gen heu­te op­ti­mal ist. Prä­ven­ti­on hin­ge­gen lässt sich kaum mes­sen. Ein Haus, das alarm­ge­si­chert ist, selbst wenn es nicht pro­fes­sio­nell ge­si­chert ist, wird mög­li­cher­wei­se von ei­nem Ein­bre­cher ge­mie­den, wenn der die Si­che­rung be­merkt. Ver­hin­dert wird dann et­was, wenn dem Tä­ter die Über­wa­chung be­wusst ist. Schwer zu sa­gen, wie oft das dann der Fall ist. Aber ein Bei­spiel und ein kla­rer Hin­weis, dass der Ein­satz von Ka­me­ras wirkt: Wir konn­ten ei­nen deut­li­chen Rück­gang der Ta­schen­dieb­stäh­le in öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln fest­stel­len.

Wer steu­ert und be­stimmt die Über­wa­chung? Es gibt nach dem Si­cher­heits­po­li­zei­ge­setz für die­se klas­si­sche Vi­deo­über­wa­chung ge­naue Nor­men, wo und wann ei­ne Vi­deo­über­wa­chung durch­ge­führt wer­den kann. Näm­lich dann, wenn be­stimm­te straf­ba­re Hand­lun­gen in kon­zen­trier­ter Form an be­stimm­ten Ört­lich­kei­ten an­fal­len und die­se ver­hin­dert wer­den oder wir grund­sätz­lich zu­grei­fen sol­len. Julian Me­lichar

Stadt­po­li­zei­kom­man­dant Kurt Ke­me­ter

JÜR­GEN FUCHS

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