Air­bags im Ruck­sack

Im Ka­ta­stro­phen­fall kann ein La­wi­nen­ruck­sack ein Ver­schüt­ten un­ter den Schnee­mas­sen ver­hin­dern.

Kleine Zeitung Steiermark - - BESSER LEBEN -

Von null (ver­packt im Ruck­sack) auf hun­dert (voll auf­ge­bla­sen) in zwei­ein­halb Se­kun­den: Mit der­ar­ti­gen Hoch­ge­schwin­dig­keits­wer­ten für die Be­fül­lung ih­rer Air­bag-ruck­sä­cke wol­len die Her­stel­ler die Über­le­bens­chan­cen von Ski­fah­rern bei ei­nem La­wi­nen­ab­gang he­ben. Aus­ge­löst wer­den die Air­bags durch ei­ne Art Reiß­lei­ne am Schul­ter­gurt. Je nach Her­stel­ler füllt Gas aus in­te­grier­ten (nach­kauf­ba­ren) Kar- tu­schen (wie bei Mam­mut) oder Luft aus ei­nem bat­te­rie­be­trie­be­nen Mo­tor (wie beim stei­ri­schen Her­stel­ler Pieps) den Bal­lon blitz­ar­tig. Der Ski­fah­rer soll da­mit an der Ober­flä­che der flie­ßen­den Schnee­mas­sen ge­hal­ten wer­den.

Ita­lie­ni­sche For­scher ha­ben zu­letzt auch ein ei­ge­nes At­mungs­ge­rät ge­tes­tet. Der Ver­schüt­te­te saugt da­bei durch ei­ne Art Schnor­chel die Luft aus dem Schnee vor sich, die aus­ge­at­me­te Luft, Co2-rei­che Luft (die das Er­sti­cken be­schleu­nigt) wird hin­ter den Kör­per ge­lei­tet. Die Über­le­bens­chan­ce soll da­durch stei­gen. Klaus Höf­ler

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