„Auf­klä­rung ist wich­ti­ger als Schock­bil­der“

Psy­cho­lo­gin Ur­su­la Grohs.

Kleine Zeitung Steiermark - - ÖSTERREICH -

Wie sinn­voll ist ein Be­kle­ben von Zi­ga­ret­ten­au­to­ma­ten mit Schock­bil­dern? UR­SU­LA GROHS: Schock­bil­der ma­chen Sinn bei Kin­dern bis zwölf Jah­ren. Für Äl­te­re bis 17 Jah­re sind sie je­doch an­re­gend. Die su­chen die Ge­fahr, wol­len sich cool und ab­ge­brüht zei­gen, ri­si­ko­be­reit, und ge­gen die Ge­sell­schaft re­bel­lie­ren. Ab 17 fühlt sich ein Rau­cher beim An­blick der Bil­der schlecht – und muss rasch ei­ne rau­chen.

Was wä­re ziel­füh­rend? Auf­klä­rung. Die Me­di­en müs­sen trom­meln, dass das „Wohl­be­fin­den“nach dem Rau­chen ein Nar­ko­se­zu­stand des Kör­pers ist, der sich ge­gen das Ni­ko­tin wehrt. Ni­ko­tin ist kein Ge­nuss­mit­tel, son­dern Gift.

Ur­su­la Grohs KK

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