Ein Wie­der­se­hen un­ter ganz an­de­ren Vor­aus­set­zun­gen

Jür­gen Mel­zer (35) for­dert am Mon­tag im Du­ell der Ten­nis-ever­greens Su­per­star Ro­ger Fe­de­rer (35) in der ers­ten Aus­tra­li­an-open-run­de.

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

TEN­NIS

Wir schrei­ben den 15. April 2011. Jür­gen Mel­zer schwebt ge­ra­de auf Ten­nis­wol­ke sie­ben: In der Welt­rang­lis­te hält der Nie­der­ös­ter­rei­cher den neun­ten Platz, beim Mas­ters-tur­nier von Mon­te Car­lo mar­schier­te er ins Vier­tel­fi­na­le, wo er mit kei­nem Ge­rin­ge­ren als Ro­ger Fe­de­rer die Schlä­ger kreuzt. Knapp zwei St­un­den spä­ter kann der „Lef­ty“sein Glück nicht fas­sen – mit 6:4, 6:4 ver­ab­schie­de­te er sen­sa­tio­nell den Bran­chen­pri­mus aus dem Fürs­ten­tum und er­reich­te erst­mals das Halb­fi­na­le ei­nes Mas­ter­sevents, das er tags dar­auf al­ler­dings ge­gen Da­vid Fer­rer mit 3:6, 2:6 ver­lor.

Für Mel­zer war es da­mals der ers­te Sieg im vier­ten und zu­gleich bis­lang letz­ten Auf­ein­an­der­tref­fen mit dem Grand-slam­re­kord­sie­ger. Mitt­ler­wei­le sind bei­na­he sechs Jah­re ins Land ge­zo­gen und die zwei Prot­ago­nis­ten des da­ma­li­gen Vier­tel­fi­na­les da­mit auch nicht jün­ger ge­wor­den. Bei­de Jür­gen Mel­zer schaff­te zum 13. Mal den Sprung ins Haupt­feld von Mel­bourne TV-TIPPS 8.15 & 11.20 & 13.45 Uhr ORF Sport+ & Eu­ro­sport, Ro­deln, Welt­cup in Si­gul­da (live), 9.30 Uhr ORF eins, Ski al­pin, Ab­fahrts-trai­ning der Da­men in Zau­chen­see; 12.15 Uhr Ab­fahrt (live), 10.00 & 13.00 Uhr ARD, Nor­di­sche Kom­bi­na­ti­on in Val di Fiem­me (live), 10.30 & 13.30 Uhr ORF eins, SF 2, ARD & Herr­schaf­ten ha­ben nun je 35 Len­ze und ein bis zwei schwe­re Ver­let­zun­gen mehr auf ih­rem Le­bens­kon­to. Fe­de­rer (da­mals die Num­mer zwei der Welt) scheint im Com­pu­ter nur mehr auf Platz 17 auf, Mel­zer gar nur noch auf Rang 296. Doch die­se Zah­len sol­len trü­gen – das wol­len die bei­den Ten­nis-hau­de­gen zu­min­dest nun am Mon­tag (10.30 Uhr MEZ, Eu­ro­sport, live) in der ers­ten Run­de der Aus­tra­li­an Open, wo es ein mit Span­nung er­war­te­tes Wie­der­se­hen ge­ben wird, be­wei­sen. Aus ro­tweiß-ro­ter Sicht so­wie­so pri­ckelnd, liegt aber auch der in- Eu­ro­sport, Her­ren-sla­lom in Wen­gen (live), 11.30 & 14.45 Uhr ORF Sport+, ARD & Eu­ro­sport, Bi­ath­lon, Ver­fol­gungs­ren­nen in Ruh­pol­ding (live), 13.00 Uhr Ser­vustv, Eis­stock­schie­ßen, Al­pen­po­kal (live), 14.10 & 16.30 Uhr SF 2, Spring­rei­ten, CSI in Ba­sel (live), 15.50 Uhr ORF eins, ter­na­tio­na­le Fo­kus auf die­ser Par­tie. Im­mer­hin wird Fe­de­rer, der sich bis da­to vier Mal in die Sie­ger­lis­te des ers­ten Gran­dslam-spek­ta­kels des Jah­res ein­tra­gen konn­te, sein Come­back auf Tur­nie­r­e­be­ne ge­ben – sieht man ein­mal vom Hop­man-cup, der An­fang Jän­ner in Perth über die Büh­ne ging, ab.

Aber was darf man sich von die­sem Kräf­te­mes­sen (für Mel­zer wird es die ers­te „Night Ses­si­on“in der Rod-la­ver­a­re­na über­haupt sein) nun er­war­ten? Der Ös­ter­rei­cher, der mit ei­nem 6:2, 3:6, 6:3-Sieg im Qua­li­fi­ka­ti­ons­fi­na­le über den Ame­ri­ka­ner Ra­jeev Ram in den Haupt­be­werb ein­zog und schon drei Mat­ches in den Bei­nen hat, er­klär­te: „Wich­tig ist, dass ich da­ran glau­be. Sonst schießt er dich so­wie­so ab.“

Und Fe­de­rer? Nach­dem der 88-fa­che Tur­nier­sie­ger seit Wim­ble­don 2016 kein Match mehr auf der ATP-TOUR be­stritt, ist sein ak­tu­el­ler Le­vel nur schwer ein­zu­schät­zen. Das weiß der Ba­sel­bie­ter auch selbst und wehrt sich des­halb auch da­ge­gen, ir­gend­wel­che Pro­gno­sen ab­zu­ge­ben. Ob­wohl, Hand aufs Herz, ein Fe­de­rer ver­lernt das Ten­nis­spie­len nie ...

Alex­an­der Tag­ger ARD, Eu­ro­sport & SF in­fo: Ski­sprin­gen in Wis­la (live), 16.40 Uhr Servus TV, Eis­ho­ckey: Inns­bruck – VSV (live), 18.30 Uhr Sport 1us, Eis­ho­ckey, NHL: Wa­shing­ton Ca­pi­tals – Phil­adel­phia Fly­ers (live), 22.45 Uhr Puls 4, Ame­ri­can Foot­ball: Gre­en Bay Pa­ckers – Dal­las Cow­boys (live).

Das ers­te fet­te Lob kam qua­si von höchs­ter hei­mi­scher Stel­le und ei­nem wahr­haf­ti­gen Ken­ner der Sze­ne. „Dass er die Da­kar jetzt gleich auf dem zwei­ten Platz be­en­det, das ist noch kei­nem Mo­tor­rad­pi­lo­ten aus Ös­ter­reich ge­lun­gen. Das ist na­tür­lich rie­sig, und ich gra­tu­lie­re ihm und dem gan­zen Team sehr. Un­se­re gan­ze Ktm-mann­schaft hat ei­nen top Job ge­macht.“Al­so sprach der in­zwi­schen 56-jäh­ri­ge Alt­meis­ter Heinz Ki­ni­gad­ner, nach­dem Mat­thi­as Walk­ner die Ex­trem­ral­lye Da­kar auf Platz zwei be­en­det hat­te. „Mich freut das ganz nar­risch für den Mat­thi­as. Man muss be­den­ken, er hat vor nicht ein­mal drei Jah­ren erst mit dem Ral­lye-sport be­gon­nen“, füg­te der zwei­ma­li­ge Mo­to­cross-welt­meis­ter und Ge-

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