Kei­ne Punk­te, aber viel Gän­se­haut

Gre­gor Schlie­renzau­er ver­pass­te in Wis­la als 31. das Fi­na­le. Den Sieg hol­te Haus­herr Ka­mil Stoch vor Ösv-ad­ler Ste­fan Kraft.

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

Dass Ste­fan Kraft im ers­ten von zwei Wei­ten­jagd­kon­kur­ren­zen in Wis­la (den zwei­ten Teil gibt’s heu­te ab 16 Uhr in ORF eins) hin­ter dem neu­en Welt­cup­ge­samt­füh­ren­den und Haus­herrn Ka­mil Stoch auf Platz zwei lan­de­te, ist ab­so­lut er­freu­lich. Den­noch spiel­te der Salz­bur­ger am gest­die­se ri­gen Ski­sprung-tag aus ro­tweiß-ro­ter Sicht nur die zwei­te Gei­ge, lag doch der Fo­kus voll auf der Welt­cup­rück­kehr von Gre­gor Schlie­renzau­er. Und der Ti­ro­ler muss­te bei sei­nem Come­back die bit­te­re Er­kennt­nis ge­win­nen, dass je­der Neu­an­fang schwer ist. Als 31. ver­pass­te der Welt­cup­re­kord­sie­ger das Fi­na­le näm­lich um 1,2 Punk­te und sah sich da­mit in der un­ge­woll­ten Rol­le, sei­ne Sprin­ger­lat­ten schon vor­zei­tig im Mann­schafts­bus zu ver­stau­en, wie­der. „Vor dem Sprung hat­te ich schon Gän­se­haut. Der Sprung selbst war dann nicht so gut. Mein Trai­ner Chris­toph Strick­ner wür­de sa­gen: ,Es ist was wert, aber da ist schon noch Luft nach oben.‘“

Luft nach oben will der 27-Jäh­ri­ge nun heu­te aus­lo­ten: „Ich neh­me aus je­dem Sprung Er­fah­run­gen mit, aber es gibt noch viel zu tun. Ich bin von mei­nem ein­ge­schla­ge­nen Weg ab­so­lut über­zeugt. Und man darf nicht ver­ges­sen, dass ich erst seit Mit­te No­vem­ber wie­der sprin­ge. Ich wer­de ver­su­chen, mich Schritt für Schritt zu ver­bes­sern, und möch­te da­her

Ste­fan Kraft ju­bel­te über Platz zwei und will heu­te wie­der „voll an­grei­fen“GEPA

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