Ein Zeug­nis über die „Ehefä­hig­keit“

Wer im Aus­land hei­ra­ten möch­te, soll­te sich vor­her genau über die not­wen­di­gen Mo­da­li­tä­ten er­kun­di­gen. Ei­nen Über­blick bie­tet die In­ter­net-sei­te help.gv.at.

Kleine Zeitung Steiermark - - BESSER LEBEN | 23 -

Ei­ne im Aus­land ge­schlos­se­ne Ehe ist nur dann gül­tig, wenn sie nach der in die­sem Land orts­üb­li­chen Form ge­schlos­sen wur­de.

Sie kön­nen sich im Aus­land vie­le Be­hör­den­we­ge er­spa­ren, wenn Sie sich vor­her in Ös­ter­reich in­ter­na­tio­na­le Per­so­nen­standsur­kun­den (Ge­burts­ur­kun­de, Hei­rats­ur­kun­de) aus­stel­len las­sen. Die­se er­hal­ten Sie bei Ih­rem zu­stän­di­gen Stan­des­amt. In vie­len Län­dern wer­den Sie ein Ehefä­hig­keits­zeug­nis be­nö­ti­gen. Durch das Ehefä­hig­keits­zeug­nis wird Ih­nen von Ih­rem zu­stän­di­gen Stan­des­amt in Ös­ter­reich be­schei­nigt, dass die da­rin an­ge­führ­ten Ver­lob­ten die Ehe schlie­ßen kön­nen. Kon­tak­tie­ren Sie vor der Ehe­schlie­ßung im Aus­land Ihr Stan­des­amt in Ös­ter­reich, um die Na­mens­füh­rung in der Ehe zu klä­ren. Ehe­gat­ten, die kei­nen ge­mein­sa­men Fa­mi­li­en­na­men be­stim­men, be­hal­ten ih­re bis­he­ri­gen Fa­mi­li­en­na­men bei. Al­ler­dings muss dann be­stimmt wer­den, wel­chen Fa­mi­li­en­na­men die ge­mein­sa­men Kin­der tra­gen sol­len. Ös­ter­rei­chi­sche Staats­bür­ger sind ge­setz­lich ver­pflich­tet, über im Aus­land er­folg­te Än­de­run­gen in ih­rem Per­so­nen­stand zu in­for­mie­ren.

Drum prü­fe, wer sich ewig bin­det: die An­for­de­run­gen der Bü­ro­kra­tie in der Hei­mat und im Aus­land IL­LUS­TRA­TI­ON: SINISA PISMESTROVIC

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.