Nagl schenkt „Vor­gän­ger“Rüsch ei­nen Schot­ten­rock

Vp-chef Nagl war­te­te mit zwei Über­ra­schun­gen auf – dar­un­ter die An­kün­di­gung, Fi­nanz­re­fe­rent sein zu wol­len.

Kleine Zeitung Steiermark - - GRAZ -

Die Bud­get­po­li­tik der Stadt Graz mag ein an­de­res Mal hin­ter­fragt wer­den – die gest­ri­ge Pres­se­kon­fe­renz war nicht der Rah­men da­für, stand doch der be­vor­ste­hen­de Ab­schied von Vp-fi­nanz­stadt­rat Ger­hard Rüsch im Fo­kus.

Al­so wur­de es ein eher per­sön­li­cher Ter­min. So er­zähl­te Rüsch vom ers­ten Tref­fen mit dem an­we­sen­den Vp-chef Sieg­fried Nagl: Die­ser ha­be ihm, dem da­ma­li­gen Chef des Ver­kehrs­ver­bun­des, er­klärt, Bür­ger­meis­ter wer­den zu wol­len. „Und ob ich mir vor­stel­len kön­ne, in die Po­li­tik zu ge­hen.“

Rüsch konn­te und wur­de 2001 als Stadt­rat an­ge­lobt. Er bli­cke auf Mei­len­stei­ne wie die Stadt­hal­le und die Mur­in­sel zu­rück – aber auch auf tur­bu­len­te Zei­ten et­wa bei Pro­tes­ten ge­gen den Lan­gen 6er.

Nach der Wahl am 5. Fe­bru­ar ver­ab­schie­det sich der 68-Jäh­ri­ge aus der Po­li­tik. Ihm soll Nagl fol­gen – wenn es nach Nagl geht: Der Vp-chef ver­riet, nicht nur Bür­ger­meis­ter, son­dern auch wie­der Fi­nanz­re­fe­rent wer­den zu wol­len. Als Ge­schenk über­reich­te er dem „spar­sa­men“Rüsch ei­nen Schot­ten­rock. Micha­el Sa­ria

2001: Bür­ger­meis­ter Stingl mit Rüsch als Hel­mut Stro­bls Nach­fol­ger. Es war nicht nur lus­tig

Zum Ab­schied schenk­te Nagl Fi­nanz­stadt­rat Rüsch ei­nen Schot­ten­rock SA­RIA

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