„Eu­ro­pas Bin­nen­markt er­hal­ten“

Kleine Zeitung Steiermark - - WIRTSCHAFT | 29 -

Auch beim tra­di­tio­nel­len Gra­zer Neu­jahrs­emp­fang der Deut­schen Han­dels­kam­mer in Ös­ter­reich (DHK) do­mi­nier­te ein The­ma die Dis­kus­sio­nen un­ter den zahl­rei­chen Un­ter­neh­mern: Wel­che Aus­wir­kun­gen wer­den Br­ex­it und die mög­li­che neue Welt­han­dels­po­li­tik un­ter Do­nald Trump auf den Ex­port­welt­meis­ter Deutsch­land, den wich­tigs­ten Han­dels­part­ner Ös­ter­reichs, ha­ben? Der Ap­pell von Dhk-prä­si­dent Die­ter Hundt: „Die Ge­fah­ren ma­kro­sko­pisch sind nicht zu über­se­hen. Wich­tig wä­re, dass Eu­ro­pa zu­sam­men­wächst. Der eu­ro­päi­sche Bin­nen­markt muss mög­lichst ge­schlos­sen Dhk-prä­si­dent er­hal­ten Hundt blei­ben.“Ca­pi­tal-ban­kchef und Dhk-lan­des­vor­sit­zen­der Chris­ti­an Jauk er­war­tet, „dass Lon­don nach dem Br­ex­it ver­su­chen wird, steu­er­li­che An­rei­ze zu schaf­fen, spe­zi­ell bei der Ka­pi­tal­be­steue­rung. So könn­te Lon­don wo­mög­lich zur neu­en Schweiz wer­den.“Als To­p­re­fe­rent war der deut­sche Öko­nom Han­swer­ner Sinn, der zwi­schen 1999 und 2016 auch das Münch­ner ifo-in­sti­tut lei­te­te, ge­la­den. Un­ter den pro­mi­nen­ten Dis­ku­tan­ten wa­ren u. a. der deut­sche Bot­schaf­ter in Wi­en, Jo­han­nes K. Ha­indl, An­dritz­vor­stands­chef Wolf­gang Leit­ner, der auch Ho­no­rar­kon­sul von Deutsch­land ist, so­wie In­dus­trie-prä­si­dent Ge­org Knill.

Wie sehr soll­te bzw. darf man Groß­bri­tan­ni­en von­sei­ten der EU ent­ge­gen­kom­men? SINN: Leit­ner, Chef der An­dritz AG (welt­weit 25.500 Mit­ar­bei­ter)

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