Bag­ger knab­bern die le­gen­dä­re Brü­cke weg

Heu­te star­tet der Ab­bruch des We­b­lin­ger Stumpfs in Graz – als Teil ei­ner neu­en Ge­samt­lö­sung.

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK | 23 -

Au­gust des Vor­jah­res rund um den We­b­lin­ger Kreis­ver­kehr or­dent­lich um­ge­pflügt. In den gro­ßen Wurf im Gra­zer Süd­wes­ten, der auch Au­to­fah­rer aus Deutsch­land oder Slo­we­ni­en in neue Bah­nen lenkt, in­ves­tie­ren das Land Stei­er­mark und die Stadt Graz ins­ge­samt 11,5 Mil­lio­nen Eu­ro.

„Der Kreis selbst ist prak­tisch fer­tig“, ver­riet kürz­lich Ver- kehrs­ex­per­te Al­ten­dor­fer der Klei­nen Zei­tung. So wur­den un­ter an­de­rem neue Fahr­strei­fen und – von Sei­ers­berg kom­mend – ein „By­pass“ge­legt. Für Ir­ri­ta­tio­nen sorg­te an­fangs die An­kün­di­gung ei­nes De­tails: Di­rekt am We­b­lin­ger Kreis wer­den bis En­de 2017 Am­peln in­stal­liert – um den Ver­kehr zu „ver­flüs­si­gen“, wie Ex­per­ten ver­si­chern. Der Ge­dan­ke da­hin­ter: An­stel­le des Stumpfs wird in der Kärnt­ner Stra­ße ei­ne „ni­ve­auglei­che“Kreu­zung er­rich­tet. Die­se be­kommt eben­falls Si­gnal­an­la­gen – gleich­ge­stal­tet mit den Am­peln am Kreis, den Au­to­len­ker künf­tig via Ram­pe er­rei­chen.

Aber zu­vor geht es noch dem Stumpf an den Kra­gen. Stück für Stück.

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