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Kleine Zeitung Steiermark - - KULTUR | 81 -

Rein­hard P. Gru­bers li­te­ra­ri­sches Schaf­fen reicht von Ro­ma­nen und Er­zähl­bän­den bis hin zum Mu­si­cal „Die Gei­er­wal­ly“und „Hei­mat­los. Ei­ne stei­ri­sche Wirt­schafts­oper in ei­nem Rausch“. Zu­dem über­trug er „As­te­rix“-bän­de in die stei­ri­sche Mun­d­art. Buchtipp: Seit 1997 ver­legt der Li­te­ra­tur­ver­lag Dro­schl suk­zes­si­ve Rein­hard P. Gru­bers Ge­samt­werk mit vie­len Ra­ri­tä­ten. „Gei­er­wal­ly“und dem sar­kas­ti­schen Ly­rik­band „Zwei­mal 100 Ge­dich­te ge­gen Ge­dich­te“reicht. Ge­dicht 117 lau­tet so: „Drau­ßen vor der Tür wü­tet die Na­tur. Drin­nen die Fa­mi­lie“. Ty­pisch Gru­ber. Denn der Band war letzt­lich ei­ne Pro­test­ak­ti­on, weil er sich nie als Ly­ri­ker be­tä­ti­gen woll­te, aber nach jah­re­lan­gem Drän­gen von Dich­ter­freun­den doch nach­gab. Der­zeit ar­bei­tet er an ei­nem neu­en Ro­man. „Aber ich samm­le vor­erst noch Ge­dan­ken da­für. Mehr sa­ge ich nicht. Na ja, es wird um das Le­ben ge­hen. Und da ich noch le­be, ha­be ich vor, das Buch noch zu Leb­zei­ten zu schrei­ben.“Na dann! Hier spricht er, der Dich­ter. Al­les Gu­te und gu­tes Ge­lin­gen!

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