Kai­ser­en­ke­lin und So­zia­lis­tin

Mar­tin Prinz er­zählt von der „letz­ten Prin­zes­sin“.

Kleine Zeitung Steiermark - - KULTUR -

Als ein­zi­ge Toch­ter von Kron­prinz Ru­dolf und letz­te Prin­zes­sin des Hau­ses Habs­burg ging sie in die Ge­schich­te ein: Eli­sa­beth, die Lieb­lings­en­ke­lin von Kai­ser Franz Jo­seph, war fünf Jah­re alt, als sich ihr Va­ter in May­er­ling das Le­ben nahm. We­gen ih­rer un­stan­des­ge­mä­ßen Ehe mit Ot­to zu Win­disch-graetz schied sie aus dem Haus Habs­bur­gloth­rin­gen aus und ver­zich­te­te da­mit auf al­le An­sprü­che. Ob­wohl bald ge­schei­tert, blieb die Ver­bin­dung, der vier Kin­der ent­stamm­ten, lan­ge auf dem Pa­pier be­ste­hen. Mar­tin Prinz er­zählt die Ge­schich­te der ver­wöhn­ten Kai­ser­en­ke­lin, glü­hen­den So­zia­lis­tin und kämp­fe­ri­schen Mut­ter kennt­nis­reich und ein­fühl­sam – ein Buch, das auf­grund des Schick­sals sei­ner Prot­ago­nis­tin be­wegt und Ein­blick in das En­de der Do­nau­mon­ar­chie er­laubt. KP Mar­tin Prinz. Die letz­te Prin­zes­sin. In­sel, 340 Sei­ten, 24,70 Eu­ro.

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