... an Stadt­rat Ger­hard Rüsch

Kleine Zeitung Steiermark - - GRAZ - Chris­ti­an We­ni­ger

Kchris­ti­an.we­ni­ger@klei­ne­zei­tung.at en­nen Sie die­se An­ek­do­te über den ers­ten deut­schen Bun­des­kanz­ler? Kon­rad Ade­nau­er, hoch­be­tagt, schon weit über 80 Jah­re alt, frag­te bei ei­nem Spa­zier­gang sein En­kerl, was es denn ein­mal wer­den möch­te, wenn es groß ist. „Bun­des­kanz­ler“, sag­te das Kind fröhlich. – „Das geht ja nicht, das bin ja schon ich“, brumm­te Ade­nau­er an­geb­lich un­ge­hal­ten. Man­che in Ih­rer Par­tei, der ÖVP, mun­kel­ten ja schon, in die­sem Punkt könn­ten Sie Ade­nau­er zum Vor­bild neh­men. Schließ­lich ver­such­ten ei­ni­ge Par­tei­freun­de, Sie

Dab­zu­sä­gen. Viel­leicht, weil Sie Ihr Amt als Fi­nanz­stadt­rat zu we­nig par­tei­po­li­tisch ge­stal­te­ten. Ihr da­mals no­mi­nier­ter Nach­fol­ger er­wies sich bei Fi­nan­zen dann doch als nicht un­um­strit­ten sat­tel­fest. och jetzt, nach 16 Jah­ren als Stadt­rat, zie­hen Sie sich zu­rück, Ih­re En­kerl wer­den sich freu­en. Und wir be­dan­ken uns für Ih­re Freund­lich­keit wie auch Sach­lich­keit, mit der Sie die Gra­zer Stadt­po­li­tik be­rei­cher­ten. Ich zie­he mei­nen Hut, von mei­ner Pau­la über­mitt­le ich zum Ab­schied ei­nen Bel­ler. Al­les Gu­te.

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