Sechs nach Bu­s­un­glück in Le­bens­ge­fahr

Hel­den­haf­ter Sport­leh­rer, der vie­le ret­te­te, ver­lor ei­ge­ne Kin­der im bren­nen­den Fahr­zeug. In den Kran­ken­häu­sern um Verona kämp­fen noch sechs Schwer­ver­letz­te um ihr Le­ben.

Kleine Zeitung Steiermark - - INTERNATIONAL -

VERONA

Nach dem Bu­s­un­fall na­he Verona, bei dem in der Nacht auf Sams­tag 16 Men­schen ums Le­ben ka­men, wur­de ein wei­te­res tra­gi­sches De­tail be­kannt. Zu den To­des­op­fern zäh­len auch die zwei Kin­der des Sport­leh­rers Györ­gy Vigh, der meh­re­re Schü­ler aus dem bren­nen­den Bus auf der A 4 ge­ret­tet hat­te. Vighs Toch­ter Lau­ra wur­de beim Auf­prall ein­ge­klemmt. Sie konn­te nicht ge­ret­tet wer­den.

Vigh, der mit schwe­ren Brand­wun­den ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wur­de, trau­ert auch um sei­nen Sohn Ba­lasz. Er er­lag im Kran­ken­haus sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen. Sechs Schwer­ver­letz­te kämpf­ten ges­tern noch um ihr Le­ben.

Die Grup­pe un­ga­ri­scher Gym­na­si­as­ten und ih­re Be­glei­ter wa­ren nach ei­nem Ski­kurs in Frank­reich auf der Heim­rei­se, als das Un­glück pas­sier­te.

Da der Bus voll­kom­men aus­ge­brannt ist, ge­stal­tet sich die Un­ter­su­chung der Un­fall­ur­sa­che pro­ble­ma­tisch. Ein tech­ni­sches Pro­blem oder mensch­li­ches Ver­sa­gen wird von den Er­mitt­lern der­zeit an­ge­nom­men.

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