LESERREPORTER Fahrt in den Son­nen­un­ter­gang

Kleine Zeitung Steiermark - - LESERBRIEFE -

Mit zwei Pfer­de­stär­ken ging es in der Ram­sau durch die ver­schnei­te Land­schaft in den Son­nen­un­ter­gang. Geht’s ro­man­ti­scher? Die­ses Fo­to über­mit­tel­te uns Leserreporter Franz Postl aus Ram­sau, vie­len Dank! Schi­cken auch Sie Ihr Fo­to an re­por­ter@klei­ne­zei­tung.at! mun­den. Dass Rau­chen nicht ge­ra­de ge­sund ist, weiß je­der, es zu ver­bie­ten, hal­te ich für ab­so­lut sinn­los. Ge­ra­de Ver­bo­te ha­ben ih­ren ei­ge­nen Reiz.

Soll­te die Po­li­tik die­se Al­ters­grup­pe nun tat­säch­lich be­vor­mun­den, ha­ben die Ju­gend­li­chen ja noch im­mer die Mög­lich­keit, sich da­für bei der nächs­ten Wahl zu re­van­chie­ren.

Ga­bi Weis­sen­ba­cher, Leo­ben

Auf Kran­ken­schein?

LB „Kein Ner­ven­gift“, 19. 1. Jetzt wis­sen wir es al­so, be­stä­tigt von ei­nem Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor: „Ni­ko­tin hat po­si­ti­ve Wir­kun­gen auf ko­gni­ti­ve Funk­tio­nen wie Kon­zen­tra­ti­on, Ler­nen und Ge­dächt­nis so­wie das psy­chi­sche Wohl­be­fin­den. Des- halb kon­su­mie­ren Rau­cher die­ses Ge­nuss­mit­tel.“

Es ist ja so, dass der Rau­cher vor je­der ein­zel­nen Zi­ga­ret­te an de­ren im­men­se Vor­tei­le denkt und folg­lich aus­schließ­lich der be­schrie­be­nen Vor­tei­le we­gen, nicht aber we­gen sei­ner Sucht raucht. Ich emp­feh­le da­her, die Tschick künf­tig nur mehr auf Kran­ken­schein ab­zu­ge­ben.

Dr. Ma­xi­mi­li­an Rom­bold, Graz

Si­che­re Bin­dung

„Au­ßen­sicht: 16. 1. Ein zwei­tes ver­pflich­ten­des Kin­der­gar­ten­jahr mag wie ei­ne gu­te Idee klin­gen, aber wenn die Po­li­tik nicht viel Geld in­ves­tiert, wird die­ser Plan auf Kos­ten un­se­rer Kin­der ge­hen. Der Be­treu­ungs­schlüs­sel ist jetzt Griff nach den Kin­dern“, schon viel zu hoch und die Ein­ge­wöh­nungs­zeit teil­wei­se fürch­ter­lich kurz.

Ich ge­be Gudrun Katt­nig mit ih­rer Aus­sa­ge „Bin­dung vor Bil­dung“voll­kom­men recht. Wir ha­ben das gro­ße Glück, ei­nen Kin­der­gar­ten ge­fun­den zu ha­ben, der die­sen Satz in Form des Sa­fe-pro­gramms (Si­che­re Aus­bil­dung für El­tern) wirk­lich lebt. Die Ein­ge­wöh­nungs­zeit er­streckt sich über ei­nen lan­gen Zei­t­raum, die Kin­der wer­den so in ei­nem sanf­ten Pro­zess in den Kin­der­gar­ten­all­tag hin­ein­ge­tra­gen, bis sie sich wirk­lich si­cher füh­len.

In un­se­rem sonst häu­fig üb­li­chen Sys­tem, das Kin­der als mög­lichst rasch ein­zu­glie­dern­de Sub­jek­te an­sieht, gibt es we­der die zeit­li­chen noch die fi­nan­zi­el­len oder gar per­so­nel­len Res­sour­cen. Doch ge­nau die­se braucht es, um den Kin­dern ei­ne op­ti­ma­le Ba­sis für die Zu­kunft zu ge­ben. Ein si­cher ge­bun­de­ner Mensch ist of­fe­ner für Neu­es, lernt leich­ter und be­sitzt ei­ne aus­ge­präg­te Resi­li­enz, die ihn Schick­sals­schlä­ge leich­ter über­win­den lässt. Und ist das nicht ge­nau das, was wir uns für un­se­re Kin­der wün­schen?

An­na Li­sa Chang, Graz

Mit wel­chem Recht?

„Be­hör­de be­schlag­nahmt 20 Strau­ße“, 19. 1. Wenn die­se Leu­te den Staat Ös­ter­reich nicht an­er­ken­nen, wä­re es nur lo­gisch, Ih­nen das Wahl­recht und den An­spruch auf öf­fent­li­che Gel­der (So­zi­al­hil­fe usw.) zu ent­zie­hen. Oder gar die Staats­bür­ger­schaft ab­zu­er­ken­nen?

Dk­fm. Her­bert Ness­ler, Graz

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