STEI­RER DES TA­GES Van der Bel­lens Sprach­rohr

Der Ober­stei­rer Rein­hard Pickl-herk über­sie­delt jetzt in die Hof­burg – als Pres­se­spre­cher des Bun­des­prä­si­den­ten.

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK - Von Michael Jungwirth

Es ist ei­ne klas­si­sche grü­ne Bio­gra­fie: Sein Va­ter war Bau­er und Övp-ge­mein­de­rat in der ober­stei­ri­schen Land­ge­mein­de Ko­benz, dort wuchs ein paar Jahr­zehn­te zu­vor Josef Krai­ner se­ni­or auf und mach­te sei­ne ers­ten po­li­ti­schen Geh­ver­su­che. Sein Cou­sin, Josef Herk, ist Vi­ze­prä­si­dent des Övp-na­hen Wirt­schafts­bun­des und Prä­si­dent der stei­ri­schen Wirt­schafts­kam­mer. Kar­rie­re hat er al­ler­dings bei den Grü­nen ge­macht: Rein­hard Pickl-herk zieht am Don­ners­tag als Pres­se­spre­cher von Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bel­len in die Hof­burg ein.

„Das ist ei­ne ge­wal­ti­ge, aber auch span­nen­de Her­aus­for­de­rung“, so der ge­bür­ti­ge Stei­rer, der mit der grü­nen Ab­ge­ord­ne­ten Alev Korun zu­sam­men­lebt – sie ha­ben ei­ne ge­mein­sa­me, acht­jäh­ri­ge Toch­ter. „Ich will mit­hel­fen, dass sich Ös­ter­reich po­si­tiv wei­ter­ent­wi­ckelt.“Sei­ne Be­stel­lung kommt nicht über­ra­schend. Schon im Wahl­kampf wich er Van der Bel­len nicht von der Sei­te. Die Fra­ge, ob er sich für sei­ne künf­ti­ge staats­tra­gen­de Auf­ga­be in der Hof­burg noch schnell mit schwar­zen An­zü­gen ein­de­cken müs­se, ver­neint Pickl-herk. „Die ha­be ich mir schon für den Wahl­kampf zu­ge­legt.“In wel­chen Rä­um­lich­kei­ten er in der Hof­burg re­si­die­ren wer­de, ob im Schlaf­zim­mer oder im An­klei­de­zim­mer – von wel­cher kai­ser­li­chen Ho­heit auch im­mer, weiß er nicht. Sei­ne engs­te Mit­ar­bei­te­rin ist eben­so Stei­re­rin: As­trid Salm-

Aus schwar­zem El­tern­haus: Rein­hard Pickl-herk, ein Cou­sin des stei­ri­schen Wirt­schafts­kam­mer­chefs APA

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.