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Kleine Zeitung Steiermark - - WIRT­SCHAFT -

Ex­per­ten wa­ren mo­na­te­lang im Ein­satz. Mehr als 200.000 Smart­pho­nes wur­den ge­tes­tet, gut 30.000 Bat­te­ri­en ge­prüft. Jetzt hat Koh Dong Jin, Lei­ter der Smart­pho­nes­par­te beim Welt­markt­füh­rer Samsung, die mit Span­nung er­war­te­ten Un­ter­su­chungs­er­geb­nis­se prä­sen­tiert. Es geht da­bei um nicht we­ni­ger als die Au­f­ar­bei­tung des größ­ten De­ba­kels in der Fir­men­his­to­rie von Samsung. Wie be­rich­tet, muss­te der süd­ko­rea­ni­sche Pa­ra­de­kon­zern die ge­sam­te Mo­dell­rei­he des Flagg­schiffs „Ga­la­xy No­te 7“zu­rück­ru­fen, weil es zu Brän­den ge­kom­men war.

Der nun­mehr prä­sen­tier­te Un­ter­su­chungs­be­richt kommt zum Schluss, dass die Brän­de ein­zig durch feh­ler­haf­te Ak­kus aus­ge­löst wor­den sei­en. Die Ur- sa­che lie­ge nicht bei den Ge­rä­ten oder der Soft­ware. Viel­mehr hät­ten Pro­duk­ti­ons- und De­si­gn­feh­ler der Ak­kus Kurz­schlüs­se aus­ge­löst. Frü­he­ren An­ga­ben des Un­ter­neh­mens zu­fol­ge kom­men die Ak­kus von der Toch­ter Samsung SDI und der chi­ne­si­schen Fir­ma Am­per­ex. SDI kün­dig­te In­ves­ti­tio­nen in die Pro­dukt­si­cher­heit an und geht da­von aus, die Han­dy­spar­te wei­ter be­lie­fern zu dür­fen. Samsung ver­sprach zugleich, dass sich ei­ne sol­che Pan­nen­se­rie nicht wie­der­ho­len wer­de. Der Kon­zern hat­te das Ga­la­xy No­te 7 bei der Markt­ein­füh­rung vor al­lem da­für ge­prie­sen, dass die Ak­kus schnel­ler auf­ge­la­den wer­den kön­nen und län­ger hal­ten. Doch nach­dem ei­ni­ge die­ser Han­dys in Brand ge­ra­ten

Ga­la­xy No­te 7: Der Ak­ku wur­de als Brand­ur­sa­che aus­ge­macht APA

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