Die Schwei­zer: Über­drü­ber in Down Un­der

Ro­ger Fe­de­rer und Stan Wa­wrin­ka matchen sich im Melbourne-halb­fi­na­le. Be­reits heu­te gibt’s Rao­nic ge­gen Na­dal.

Kleine Zeitung Steiermark - - SPORT -

Die Schweiz ist be­kannt für ih­ren Kä­se. Ih­re Ten­nis­prot­ago­nis­ten lie­fern je­doch al­les an­de­re als ei­nen Kä­se ab – in Down Un­der, bei den Aus­tra­li­an Open. Dort kommt es näm­lich am Don­ners­tag im Halb­fi­na­le zum schwei­zin­ter­nen Show­down zwi­schen Stan Wa­wrin­ka und Ro­ger Fe­de­rer. Das Du­ell der Eid­ge­nos­sen lässt je­den Aus­gang of­fen. Es ist ein Kräf­te­mes­sen, in dem für kei­nen der bei­den Gi­gan­ten der Kä­se im Vor­hin­ein ge­ges­sen ist ...

Wäh­rend „Stan the Man“, „Ma­ra­thon Stan“, „Iron-stan“, „St­ani­mal“Wa­wrin­ka in sei­nem Vier­tel­fi­na­le ge­gen den Fran­zo­sen Jo-wil­fried Tson­ga mit 7:6, 6:4, 6:3 die Ober­hand be­hielt, stopp­te Ten­nis­kö­nig Fe­de­rer bei sei­nem Auf­tritt in der Run­de der letz­ten acht Über­ra­schungs­spie­ler und Mur­ray-be­zwin­ger Mi­scha Zverev mit 6:1, 7:5, 6:2. Und das in äu­ßerst beim ein­dru­cken­der Ma­nier, knall­te er dem bei qua­si je­dem Ball ans Netz stür­men­den Deut­schen die Bäl­le doch nach Be­lie­ben links und rechts an den Oh­ren vor­bei und zog da­mit zum 13. Mal in sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Lauf­bahn in das Halb­fi­na­le von Melbourne ein.

Mit die­sem Auf­tritt nähr­te der be­reits 35jäh­ri­ge Fe­de­rer ein­mal mehr die Hoff­nun­gen sei­ner Fans auf den lang­er­sehn­ten 18. Grand-slam-ti­tel. Ist es mitt­ler­wei­le doch schon ei­ne mehr als fünf­ein­halb Jah­re dau­ern­de Durst­stre­cke, seit der Ma­e­s­tro 2012 in Wim­ble­don ei­ne Major-tro­phäe gen Him­mel stre­cken konn­te. „Ich bin glück­lich. Ich hät­te nie ge­dacht, dass ich so gut sein wür­de – und da bin ich im­mer noch. Ein Se­mi­fi­na­le ge­gen Stan, es könn­te nicht coo­ler sein. Ge­gen ihn muss ich ag­gres­siv blei­ben“, freu­te sich Fe­de­rer, nach­dem er Zverev dü­piert hat­te. 13. Mel­bour­ne­halb­fi­na­le für Fe­de­rer Ty­pisch Wa­wrin­ka. Der Schwei­zer

di­rek­ten Ver­gleich mit sei­nem Lands­mann hat Fe­de­rer mit 18:3-Sie­gen (die drei Nie­der­la­gen kas­sier­te er je­weils auf Sand) klar die Na­se vor­ne. Doch sind Sta­tis­ti­ken be­kannt­lich da­für da, um wi­der­legt zu wer­den. Das wird sich auf al­le Fäl­le Wa­wrin­ka den­ken. Der 31-Jäh­ri­ge agier­te bis­lang am an­de­ren En­de der Welt, wie man es von ihm bei Grand Slams schon ge­wohnt ist. In der ers­ten Run­de

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