„Den an­de­ren bin ich nicht ver­pflich­tet“

Vor der Graz-wahl am 5. Fe­bru­ar ver­tei­digt FPÖCHEF Ma­rio Eustac­chio, laut Um­fra­gen mög­li­cher Wahl­z­wei­ter, sei­ne Lis­te – und die Chan­ce, Bür­ger­meis­ter zu wer­den.

Kleine Zeitung Steiermark - - STEIERMARK - Von Clau­dia Gig­ler und Micha­el Sa­ria

IN­TER­VIEW.

... und von den Ewr-bür­gern. Kor­rekt. Und nur die­sen Men­schen ge­gen­über ha­be ich ei­ne Ver­pflich­tung. Den an­de­ren ge­gen­über nicht.

Das sind rund 30.000 Gra­zer, die nicht hier ge­bo­ren sind. Die dür­fen mit­par­ti­zi­pie­ren.

Aber wenn Sie sich nicht um die­se Men­schen küm­mern, wer tut es dann? Die Fra­ge ist: War­um sind sie da und will man sie da­ha­ben? Ich will es nicht. Und ich wer­de nicht da­zu bei­tra­gen, sie wei­ter hier­zu­be­hal­ten.

War­um glau­ben Sie ei­gent­lich, dass sich man­che Gra­zer „Fremd in der ei­ge­nen Kul­tur“füh­len? Es ist ei­ne Ten­denz, un­se­re ei­ge­ne Kul­tur nach hin­ten zu stel­len und das Frem­de in den Vor­der­grund. Da­ge­gen weh­ren wir uns. Die Leu­te, die bei uns le­ben, ha­ben un­ser Brauch­tum an­zu­neh­men.

Um­fra­gen be­schei­ni­gen Ih­nen ei­nen Stim­men­zu­wachs. Wie groß ist die Ge­fahr, als Zwei­ter in Op­po­si­ti­on üb­rig zu blei­ben? Dank des Pro­porz­sys­tems wer­den wir ja zu­min­dest wei­ter im Stadt­rat ver­tre­ten sein, so keck darf ich jetzt schon sein. Und hof­fent­lich zu zweit. Al­so: Ver­ant­wor­tung ha­be ich so oder so.

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